Bank Leerau

1,37 Millionen Franken Gewinn: Die Bank Leerau hatte ein Topjahr

Die Bank Leerau hatte ein Topjahr. Archiv

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Sogar der Ertrag aus dem Zinsengeschäft konnte 2018 gesteiert werden. Es ist das Hauptgeschäft. Auch die Hypotheken waren sehr gefragt. Die Kosten hat die Bank im Griff. Doch bei der zweiten Säule wurde ein Abbau verzeichnet.

Das Zinsengeschäft ist die Hauptertragsquelle der Bank: Während viele Banken hier Rückgänge hinnehmen müssen, konnte die Bank Leerau ihre Einnahmen um 10,1 Prozent steigern. Weil auch sonst fast alles gut lief, spricht die Bank in einer Medienmitteilung zum Abschluss 2018 von «einem erneut sehr erfreulichen Ergebnis». Der Gewinn stieg um 1,8 Prozent auf 1,37 Millionen Franken, das Eigenkapital um 7,9 Prozent auf 4,16 Millionen Franken.

Die Bank hat die Kosten im Griff: Sowohl der Sach- als auch der Personalaufwand gingen zurück, was in der Finanzwirtschaft eher aussergewöhnlich ist. «Dank Kosteneinsparungen sank der Sachaufwand um 0,19 Millionen auf 2,27 Millionen Franken (–7,72 %), und der Personalaufwand ging um 0,08 auf 2,98 Millionen Franken (–3,45%) zurück.

Die Hypotheken waren einmal mehr sehr gefragt: Nachdem das Wachstum bei den Kundenausleihungen im Vorjahr 2,3 Prozent betragne hatte, lag es 2018 bei 4,8 Prozent. Der Grund, so die Bank, sei die anhaltende Bautätigkeit.

Abbau bei 2. Säule

Die Kundengelder verzeichneten eine Abnahme um 6,83 auf 493,92 Millionen Franken (–1,4 %). «Der gewollte Abbau teurer Vorsorgegelder der 2. Säule von 31,8 Millionen Franken konnte dank Zufluss neuer Kundengelder im Umfang von 25 Millionen Franken fast kompensiert werden», heisst es in der Medienmitteilung. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 26 auf 698,17 Millionen Franken (+3,86 %).

Die Bank Leerau ist als Genossenschaft organisiert. Die Anzahl der Anteilsbesitzer sank leicht von 2172 auf 2128. Die Dividendenrendite der Genossenschaftsanteile beträgt 1,9 Prozent. «Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 2. März, auf dem Gesellschaftskapital eine unveränderte Dividende von 17 Prozent auszuschütten», steht in der Medienmitteilung.

Die Bank Leerau beschäftig 20 Mitarbeiter (inklusive 3 Lehrlinge). Sie ist primär im Oberen Suhrental tätig. In ihren neuen Hauptsitz in Kirchleerau wird im kommenden Herbst ein neuer Dorfarzt einziehen. (uhg)

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