Waldwirtschaft

Kurz vor der Mega-Forstfusion: Schmiedrued möchte aus Forstverband Leerau-Rued austreten

Die Gemeinde Schmiedrued will per Ende Jahr aus dem Forstverband Leerau-Rued austreten.

Die Gemeinde Schmiedrued will per Ende Jahr aus dem Forstverband Leerau-Rued austreten.

Offensichtlich hat die Gemeinde bereits einen Ersatzplan, wie sie nach dem Austritt den Wald der Ortsbürger bewirtschaftet.

In der aktuellen Ausgabe des Schmiedrueder Gemeindehefts «Aktuell» schreibt der Gemeinderat, er beantrage der Ortsbürgergemeindeversammlung, den Austritt der Gemeinde aus dem Forstverband Leerau-Rued per 31. Dezember 2021 zu bestätigen. Nach der Absage der Gemeindeversammlungen im Juni finden Ortsbürger- und Einwohnergmeind am 17. August statt. «Die Prüfung der künftigen Form der Waldbewirtschaftung ist schon weit fortgeschritten und es wurden Verhandlungen aufgenommen, damit an der Gemeindeversammlung die neue Lösung präsentiert werden kann», schreibt der Gemeinderat.

Als die Fusion der drei Forstgebiete Muhen-Hirschthal-Holziken, Leerau-Rued und Oberes Suhrental aufgegleist worden sei, habe er sich vorbehalten, auch andere Varianten für die Bewirtschaftung des Waldes zu prüfen. Im Dezember 2019 schon erklärte Schmiedrued den vorsorglichen Austritt aus dem Forstverband Leerau-Rued – unter Vorbehalt der Zustimmung der Ortsbürger. Die Fusion der drei Forstgebiete drängt sich auf, weil einerseits die Schweizer Holzpreise sehr tief sind und die Förster Martin Leu, Urs Gsell und Daniel Zehnder innerhalb der nächsten fünf Jahre in Rente gehen. (fdu)

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