Menziken
Das Mutterschiff legt bald an

Am Freitag beginnt das Open Air Mutterschiff. Dafür wird in diesen Tagen ein ganzes Areal einer Baufirma zum Open-Air-Gelände umgebaut. Die Helfer stehen alle ehrenamtlich im Einsatz.

Simon Leser, Lucius Müller, Alisa Fäh, AZ-Mediencamp
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Für dieses Open Air schuften alle Helfer ehrenamtlich.

Für dieses Open Air schuften alle Helfer ehrenamtlich.

Peter Siegrist

Am Freitag startet die 12. Ausgabe des Menziker «Mutterschiff Open Airs». Zwischen Baukran, Europaletten und Betonklötzen betten sich die Bühnen und Bars des Open Airs «Mutterschiff» in den Hof des Bauunternehmens Herzog AG ein. Die freiwilligen Arbeiter des Festivals verbinden die zitronengelben Holzträger und bauen die verschiedenen Bühnen auf.

Noch laufen die letzten Bauarbeiten auf Hochtouren. Am Mittwoch werden die technischen Einrichtungen installiert, bevor am Freitag das zweitägige Open Air beginnt. Im idyllischen Bauareal erwarten die Organisatoren rund 1000 Personen, denen ein sehr vielfältiges Programm geboten wird. «Nebst der besonderen Lage ist die Vielfalt an unterschiedlicher Musik das Besondere des Anlasses», so Fabian Meier, der Aufbauleiter des Festivals. Das Open Air stösst erfahrungsgemäss bei verschiedenen Generationen auf Interesse.

Der Ehrgeiz treibt an

Die Idee, das Open Air Mutterschiff zu gründen, entstand im Jahre 2003. Ziel war es unter anderem, jungen Bands und Künstlern eine Plattform zu bieten. Die Organisatoren des Festivals sind sehr ehrgeizig und versuchen jedes Jahr, neue Ideen einzubringen. «Wir versuchen, es perfekt zu machen», bestätigt Fabian Meier. Geld dafür bekommen sie nicht. Alle Helfer, die das Areal aufbauen, arbeiten ehrenamtlich.

Die nationalen Acts performen auf zwei Holzbühnen, auf einer Haupt- und Nebenbühne. Auch für Verpflegung ist gesorgt: Bars und Cafés sorgen für den kulinarischen Beitrag. Für kleine Kinder wird ein Kinderparadies angeboten, so können Eltern unbesorgt den Event geniessen. Was es in Menziken nicht geben wird, sind Übernachtungsmöglichkeiten, für die laut Fabian Meier der Platz fehle.

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