Menziken
Das Open Air Mutterschiff sticht zum 11. Mal in See

Am kommenden Wochenende findet in Menziken die 11. Auflage des Open Airs Mutterschiff statt. Der Aufbau ist bereits voll im Gang. Alle Helfer packen freiwillig und ohne Lohn mit an.

Laura Rufer und Martina Gaugler, az-Mediencamp
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Blick aufs Festival-Gelände:

Blick aufs Festival-Gelände:

Das Programm:

Freitag, 26. Juli
19.00 Uhr Spencer
21.15 Uhr Keko Yoma
00.15 Uhr Dodo & The Liberators
Nebenbühne:
20.15 Uhr Antenna Tony Monorail
23.00 Uhr Heissi Schissi

Samstag, 27. Juli
17.00 Uhr Kob INC.
19.15 Uhr Reding Street
21.45 Uhr Traktorkestar
00.15 Uhr Fiji
Nebenbühne:
16.15 Uhr Patric West & Band
20.45 Uhr Zéphyr Combo
23.30 Uhr Damian Lynn

Die hauseigenen Dekorateure schmücken Bäume, Zelte und den Kran mit Lampions und haben sich damit auch dieses Jahr neue Dekorationsideen einfallen lassen.

Das Gelände gehört dem Bauunternehmen Herzog. Als Hauptsponsor stellt dieses nicht nur das Festgelände zur Verfügung, sondern auch Material und Maschinen für den Aufbau. Fabian Meier, Leiter Aufbau, beschreibt den Sponsor als tolerant und sehr grosszügig.

Der Name Mutterschiff hat keinen konkreten Hintergrund. Anfänglich war das Ziel, eine Plattform für junge Bands zu schaffen, die mit diesem Auftritt zu Ruhm gelangen sollten. Als die Organisatoren damals das Gelände sahen, entstand die Idee, ein Open Air zu organisieren.

Jedes Jahr bekommt der Verein zahlreiche Anfragen von Bands; überwiegend von «Frischlingen». Kein Jahr ist gleich wie das vorhergegangene. «Wir versuchen es so einzurichten, dass möglichst wenige Bands zwei Mal bei uns auftreten», sagt Fabian Meier.

«So haben mehr Newcomer die Chance, sich unter Beweis zu stellen und eine gute Show abzuliefern.» Man schaue zudem darauf, dass hauptsächlich Gruppen aus der Region auftreten können. «Wir lassen aber auch gerne interregionale und teilweise sogar internationale Bands aufspielen», so Meier weiter. Dieses Jahr besucht eine Band aus Chile das Open Air.

Die Besucher des Mutterschiffs stammen zum grössten Teil aus der näheren Umgebung; es gibt jedoch auch Besucher, die von weiter her kommen. «Wir haben viele Stammgäste, aber auch Zuhörer, die nicht wegen der Acts herkommen, sondern um Leute aus der Umgebung zu treffen», sagt Fabian Meier.

Das Open-Air-Team besteht aus freiwilligen Helfern. «Wir verdienen nichts, wir machen alles aus Freude», hält Fabian Meier fest. «Die Zeit, hier mit Kollegen etwas aufbauen, ist für mich wohl der grösste Lohn.» Das Musik-Festival sei eine willkommene Abwechslung zum Berufsalltag und ein grosser Spielplatz, wo die Team-Mitglieder auch ihren Hobbys nachzugehen könnten.

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