«Mit dem Baugesuch wollen wir prüfen, was möglich ist», sagt Inhaber Roland Gloor. Denn zwischen Kantonsstrasse und Bach gelegen, ist das gut 60-jährige Familienunternehmen mit verschiedenen Einschränkungen konfrontiert. Das Ziel sei, so Gloor, aus dem bestehenden Platz das Maximum herausholen zu können. «Damit wir möglichst wirtschaftlich arbeiten können», sagt er.

Zusammen mit zwei Lehrlingen beschäftigt sein Unternehmen insgesamt zwölf Mitarbeiter. Schon heute scheint es zudem jeden Flecken Land nach Möglichkeiten zu nutzen, so stehen selbst auf einem schmalen Streifen Land auf der gegenüberliegenden Strassenseite Autos des Unternehmens.

Gemäss Baugesuch sind eine neue Werkhalle und eine Bachverbauung geplant. Die neue Werkhalle würde an das Wohngebäude mit Auto-Vertretung anschliessen. Zum Bach hin entstünde so ein 6,70 Meter hoher Anbau mit mehreren Garagen-Toren. Und der bestehende Abstellplatz um die Vertretung soll neu gestaltet werden. 

Haus soll abgerissen werden

Für diese Neugestaltung würde Gloor gemäss Baugesuch gerne das Einfamilienhaus am unteren Rand des Areals abbrechen. Das kleine, dahinterliegende Lager würde hingegen bestehen bleiben. So entstünden 14 Abstellplätze. Insgesamt belaufen sich die Baukosten laut Baugesuch auf 600 000 Franken. Doch: «Wir haben noch nicht tiefer geplant», sagt Gloor. Dies wegen der «delikaten Bauabstände». Schritt für Schritt solle das Projekt vorangetrieben werden, fix würden die Pläne erst, wenn feststeht, was möglich ist. Das Baugesuch, so hofft Gloor, soll Planungssicherheit geben. So will er sich auch noch nicht darauf festlegen, welchen Geschäftsbereichen die Bauten einst dienen könnten. Durscheinen lässt Roland Gloor, dass es wirtschaftlich gut läuft: «Dass man ausbauen kann, bedingt natürlich einen gewissen Geschäftsgang.»