Menziken
Ein Familienfest am Open-Air in Menziken

Auf dem Areal des Mutterschiff Festival in Menziken herrschte ein ausgelassene, aber friedliche Stimmung. Ausser einer Funkband aus Berlin stammten alle Musiker aus der Schweiz - viele davon aus dem Aargau

Sibylle Haltiner
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Impressionen vom Mutterschiff-Festival in Menziken
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Impressionen vom Mutterschiff-Festival in Menziken
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Aargauer Zeitung

Eine friedliche, ausgelassene Stimmung herrschte am Samstagabend auf dem Areal des Mutterschiff-Festivals. Kleine Kinder spielten im Sandkasten, im Zelt liess man sich Burger und Thai-Curry schmecken und auf der Hauptbühne spielte Pamela Mendez mit Band. Viele Open-Air-Besucher standen davor und lauschten ihrer Musik.

Als Acoustic Pop war die Musik der Bernerin mit Aargauer Wurzeln im Programm beschrieben, Pamela Mendez wollte sich nicht kategorisieren lassen und liess durch den Ansager ausrichten, das Publikum solle einfach mal hinhören. Das tat es dann auch, und wem der Stil nicht ganz zusagte, der zog sich zu einem Kaffee und gemütlichen Gesprächen mit Freunden in die neu geschaffene Tee-Lounge zurück.

Neben Pamela Mendez spielten am Samstag Crazy K and the Liveband, Des Königs Halunken und BDC. Am Freitag standen Dead Bunny, Loufonq und Egotronic auf der Hauptbühne. Lea Meets 2 me überbrückte die Zeit zwischen den Hauptacts mit Auftritten auf der Nebenbühne, am Samstag übernahm dies Hard Bitten.

Mittelalter-Rock

Ausser Egotronic, der Funkband aus Berlin, stammten alle Musiker aus der Schweiz, viele auch aus dem Aargau, wie zum Beispiel «Des Königs Halunken». Die fünf Musiker aus Lenzburg überraschten mit ihrem ungewöhnlichen Mittelalter-Rock und Instrumenten wie Dudelsack, Drehleier und Schalmei.

Die Organisatoren hatten sich wieder einige Neuerungen einfallen lassen. Die kleinsten Matrosen konnten sich auf dem Kinderdeck austoben. Während die Eltern vor der Bühne abtanzten, buken die Kleinen unter professioneller Betreuung im Sandkasten Kuchen, liessen Seifenblasen tanzen oder bedienten sich an der Sirupbar.

Auch die gemütliche Tee- und Kaffee-Lounge wurde gerne genutzt. Einen tollen Ausblick über das ganze Gelände bot die Tribüne, die das abenteuerliche Ambiente eines Baumhauses ausstrahlte. Nach dem Eindunkeln loderte beim Eingang ein grosses Feuer. Das Auffälligste ist aber jeweils wohl das Publikum. Auch dieses Jahr waren vom Kleinkind bis zur Rentnerin alle Altersschichten vertreten. Oft besuchten drei Generationen miteinander das Festival, das dadurch auch ein Familienfest im grösseren Stil war.

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