Wynental

Fusionspläne Wynental: Entsteht hier bald die grösste Aargauer Gemeinde?

Ein klares "Ja" für die Fusion Wynental?

Ein klares "Ja" für die Fusion Wynental?

Im Wynental denken neun Gemeinden über eine Fusion nach. «Willenskundgebungen» gibt es bereits für den Kanton der Superlative.

Noch tönt alles sehr unverbindlich, aber es ist etwas im Busch. Im Wynental machen sich die neun Gemeinden von Teufenthal bis Burg ernsthafte Gedanken darüber, ob sie sich zusammenschliessen sollen. Die Gemeindeammänner-Vereinigung hat unter dem Traktandum «Fusion der Gemeinden im Wynental» einen runden Tisch initiiert. Eine erste Veranstaltung, an der unter anderem Yvonne Reichlin, die Leiterin der kantonalen Gemeindeabteilung, referierte, hat bereits stattgefunden. Coronabedingt verzögert sich die Weiterführung der Diskussion, sie wird aber für den Herbst erwartet.

Es entstünde eine Gemeinde mit 27'737 Einwohnern – nach heutiger Betrachtung die grösste im Kanton Aargau. Man will die Diskussion auf Augenhöhe führen. Die grösste beteiligte Gemeinde, Reinach, hatte Ende letzten Jahres 8823 Einwohner, die kleinste, Leimbach, 473 Einwohner. Die Steuerfüsse liegen zwischen 112 Prozent (Gontenschwil) und 122 Prozent (Burg, Leibach, Teufenthal).

Runder Tisch für «Gemeinde aargauSüd»

Den Auftrag zum runden Tisch formulierte die Gemeindeammänner-Vereinigung an ihrer letzten Herbsttagung. Bekannt wurden die Bemühungen jetzt im Rahmen der ohne physische Präsenz durchgeführten Abgeordnetenversammlung des Regionalverbandes aargauSüd impuls, der von Martin Widmer präsidiert wird und dessen Geschäftsführer Herbert Huber ist. Bei den Jahreszielen 2020 steht unter «Zusammenarbeit der Gemeinden»: «Bis Ende 2020 wird der Auftrag der Gemeindeammänner Bezirk Kulm als angedachter Zusammenschluss einer ‹Gemeinde aargauSüd› mit einem runden Tisch angegangen. Für die Weiterführung der Gespräche liegt eine Willenskundgebung der betreffenden Gemeinden vor.»

Der Verband aargauSüd impuls hat ein Jahr mit, laut eigenen Angaben, «sehr starken Aktivitäten» hinter sich. Bei einem Umsatz von 243'102 Franken gab’s einen kleinen Ertrags­überschuss von 2850 Franken. Das im Publikum bekannteste Projekt ist die Veranstaltung «Erzähltal» (dieses Jahr vom 17. bis zum 20. September). An der schriftlich durchgeführten Abgeordnetenversammlung wurden alle Geschäfte praktisch einstimmig genehmigt.

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