Muhen
Gemeinde Muhen investiert 80000 Franken in Begegnungsplatz

Begegnungsplätze sind beliebt. Auch Muhen hat einen solchen Platz. Nur trifft man dort selten Menschen. Damit der Platz zum Treffpunkt wird, investiert die Gemeinde nochmals 80000 Franken.

Aline Wüst
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Der Begegnungsplatz ist heute meist verwaist. Aline Wüst

Der Begegnungsplatz ist heute meist verwaist. Aline Wüst

Der Kanton hat die Parzelle zwischen WSB-Gleis und Suhre den Mühelern vor fast zehn Jahren geschenkt. Schon damals wollte man das spitz zulaufende Land zu einem Begegnungsplatz für ältere und jüngere Leute machen.

Einige Eltern wollten damals sogar einen Abenteuerspielplatz realisieren. Das sei dann aber im Sand verlaufen, erzählt Gemeindeschreiber Alfred Müller.

Und irgendwie ist der Begegnungsplatz seither zwar ein schöner Platz in Muhen – mehr aber nicht. Ausser zwei Holzdecks gibt es nichts, was zum Verweilen und Begegnen einlädt.

Eigentlich schade, fand eine Einwohnerin von Muhen an der letzten Gemeindeversammlung. Ein Begegnungsplatz fehle im Dorf. Das wird sich noch dieses Jahr ändern: 80 000 Franken wurden im Budget 2013 veranschlagt, damit aus dem Platz endlich ein echter Ort der Begegnung wird. «Ein rechter Batzen», gibt Gemeindeschreiber Müller zu.

Damit der Platz den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht, werden verschiedene Interessengruppen eingebunden: Jugendkommission, örtliches Gewerbe, Bauamt, Forstamt und eine Schulklasse mit ihrem Werklehrer.

Koordiniert und geplant wird die Ausführung von Landschaftsarchitekten Hermann Dreyer in Zofingen. Er weiss: «Es ist ein bisschen Lotterie, dass ein Begegnungsplatz wirklich zum Ort der Begegnung wird.»

Ðreyer will jedoch mit geschickter Planung helfen, dass der Platz belebt wird. Durch Naturspielplatz und Sitzbänke sollen vor allem Eltern mit Kindern und die Bewohner des nahen Altersheims auf ihre Kosten kommen. «Vielleicht entsteht so das eine oder andere Gespräch zwischen den Generationen», hofft Müller.

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