Teufenthal

Gemeinderat will nicht umziehen – neue Abstimmung über Sanierung des Gemeindehauses

Das Gemeindehaus von Teufenthal. (Archiv)

Das Gemeindehaus von Teufenthal. (Archiv)

An der letzten Wintergmeind hat der Souverän von Teufenthal den Kreditantrag für die Sanierung der fünf Wohnungen im Gemeindehaus abgelehnt und den Gemeinderat stattdessen damit beauftragt, zu prüfen, ob ein Umzug der Gemeinde in das ehemalige Valiant-Gebäude mehr Sinn machen würde – mit der Idee, das Gemeindehaus zu verkaufen.

Am 7. Juni wird der Gemeinderat an der Sommergmeind sein Ergebnis vorlegen. Demnach würde die Gemeinde mit einem Verkauf des renovationsbedürftigen Hauses etwa 1,1 Millionen Franken einnehmen, im Gegenzug aber auch Mieteinnahmen in Höhe von jährlich 53 000 Franken verlieren. Und die Miete der Bankräumlichkeiten kostet jährlich 27 000 Franken. Jedes Jahr würde die Gemeinde also 80 000 Franken verlieren, wodurch der Erlös aus dem Verkauf des Gemeindehauses schon nach 14 Jahren egalisiert wäre.

Um die darauffolgenden Verluste zu decken, wäre eine Steuererhöhung von 2,5 Prozentpunkten nötig, rechnet der Gemeinderat vor. Er erachtet einen Verkauf deshalb als nicht sinnvoll und legt der Bevölkerung den Kreditantrag für die Sanierung des Gemeindehauses erneut vor. 431 000 Franken sollen dazu verwendet werden, die mittlerweile 31 Jahre alten Wohnungen im Gemeindehaus zu sanieren. Vorgesehen sind nebst Malerarbeiten unter anderem der Ersatz der Küchen, Bodenbeläge, Fenster und Storen. Dazu kommen Fassadenarbeiten.

In einem weiteren Traktandum beantragt der Gemeinderat neu 60 statt wie bisher 45 Stellenprozent für die Leitung der Primarschule. Ein Bericht der Schulleitung habe gezeigt, dass das Pensum für die nötigen Arbeiten nicht ausreicht. Die Leitung kämpft mit der Abwanderung von Lehrpersonen in andere Kantone. Die Besetzung der so frei werdenden Stellen gelinge oft nur in Teilzeit, was die Zahl der Lehrpersonen und damit den Aufwand der Schulleitung zusätzlich erhöhe. (MIK)

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