Das Zusammenleben im Wynental stärken. Das ist Ziel des Projekts «Impuls – Zusammenleben aargauSüd». Zehn Gemeinden, neun aus dem Wynental plus Birrwil, haben das Vorhaben Anfang Jahr ins Leben gerufen, mit Unterstützung von Bund und Kanton. Mit einem «Gipfeltreffen» der Vereinspräsidenten will man nun die Vernetzung unter den Vereinen in der Region anregen und fördern.

Am 5. November sind die Präsidenten oder andere Delegierte der Vereine zu einem Morgen des Austauschs und des «Networkings» nach Teufenthal eingeladen. «Ziel ist, dass sich die Vereine gegenseitig kennen lernen können und mögliche Synergien erkannt werden», sagt Martin Heiz. Der Reinacher Gemeindeammann ist operativer Gesamtprojektleiter ad interim – bis Ende 2016 hatte er sich vorgenommen, «bis das Projekt fliegt», wie er im Frühjahr gegenüber der az sagte.

Gemeindeverband angegliedert

Steht das Projekt politisch stabil da, soll eine Fachperson übernehmen. Organisatorisch ist das Projekt dem Gemeindeverband aargauSüd impuls angegliedert, die Geschäftsstelle koordiniert zwischen Bund, Kanton und Gemeinden.

Im Rahmen des Projekts «Impuls – Zusammenleben aargauSüd» wollen die Gemeinden nun eine Plattform für die Vereine schaffen. «Aktive Vereinsmitglieder tragen viel zu einem guten Lebensraum bei», so Martin Heiz. Mit dem Gipfeltreffen wolle man nicht nur vernetzen, sondern auch Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen.

Ideenfindung in Themengruppen

Gestartet wird ab 9.30 Uhr, «natürlich mit Kafi und Gipfeli», wie Heiz sagt. Regierungsrat Urs Hofmann (SP) wird in seinem Grusswort über den Stellenwert der Freiwilligenarbeit sprechen. Ines Walter, Geschäftsleiterin von Benevol Aargau (Fach- und Vermittlungsstelle für Freiwilligenarbeit) gibt Tipps und Rezepte zur Freiwilligenarbeit. Natalie Ammann und Meinrad Dörig von «Impuls – Zusammenleben aargauSüd» zeigen die Angebote und Möglichkeiten innerhalb des Projekts auf. Anschliessend wird in Themengruppen diskutiert und nach neuen Ideen gesucht. Maurice Velati vom Regionaljournal AG/SO übernimmt die Moderation.

Die Verantwortlichen haben Einladungen an über 250 Adressaten von Vereinen aus den beteiligten Gemeinden versandt. «Erstaunlich, wie viele Vereine es bei uns gibt», sagt Martin Heiz, der angesichts dieser Vielfalt auf eine volle Turnhalle hofft. (rap)