Unterkulm

Jetzt muss das Verwaltungsgebäude weichen: Das Hirn der alten KWC wird abgebrochen

Das alte KWC-Verwaltungsgebäude (links) muss weiteren drei Wohngebäuden weichen. Rechts der «KWC-Tower».

Das alte KWC-Verwaltungsgebäude (links) muss weiteren drei Wohngebäuden weichen. Rechts der «KWC-Tower».

In Unterkulm laufen die Vorbereitungsarbeiten für die zweite Etappe der Grossüberbauung. Hier entstehen zahlreiche Wohnungen, die meisten sind schon vermietet.

Das ehemalige KWC-Industrieareal in Unterkulm mausert sich schrittweise zum modernen KWC-Quartier, in dem gewohnt und gearbeitet wird. Die Artemis-Gruppe von Franke-Besitzer Michael Pieper ist mit dem Bau der ersten Etappe fertig: Also mit mehrere Wohn- und einem kombinierten Büro/Wohngebäuden, dem 36 Meter hohen «Tower» mit den KWC-Büros unten und 14 Wohnungen oben. In der ersten Etappe gibt’s 71 Wohnungen, laut Gestaltungsplan sind total 240 möglich.

Bereits sind die ersten Mieter eingezogen, gemäss der Projekt-­Website sind alle Wohnungen der ersten Etappe vermietet.

Damit Etappe zwei starten kann, muss das alte Verwaltungsgebäude weichen, das in den letzten Jahren vor sich hingelottert ist. Die Abbrucharbeiten sind bereits im Gang.

In der zweiten Etappe werden drei weitere Wohneinheiten gebaut, in denen sich im Erdgeschoss Gewerbe einmieten kann. Derzeit ist das Bauprojektteam, in dem auch Gemeindevertreter sind, daran, die letzten Details auszuarbeiten, wie Ammann Erich Huber sagt. Wann genau das Baugesuch eingereicht wird, steht aber noch nicht fest, es könnte nächstes Jahr werden.

Der riesige Wasserhahn wird demnächst plätschern

Grösstenteils abgeschlossen ist die Renaturierung des Wyna-­Abschnitts neben dem Quartier. Es müssen nur noch letzte Feinheiten ausgeführt werden. Einerseits dient der renaturierte Abschnitt als Erholungszone, andererseits ist der Bereich so lebensfreundlicher für die dortige Tierwelt.

Um den elf Meter hoher Brunnen aus gebürstetem Chromstahl einzuweihen, hätte ursprünglich im Oktober eine Feier stattgefunden. Wegen Corona muss diese ausfallen, sie wird eventuell später nachgeholt. Aus übergrossen Wasserhahn wird’s trotzdem bald sprudeln, gemäss Erich Huber werden derzeit die letzten Bodenarbeiten erledigt. (fdu)

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