Staffelbach/Reitnau

Lehrpersonen der Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental könnten überflüssig werden

Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental. Archiv

Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental. Archiv

Wenn ab Herbst 2020 die Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental in die Schule Schöftland integriert wird, kommt es zu personellen Änderungen, denn heute ist die KOOS nicht ganz ausgelastet. Die genaue Situation ist noch unklar.

In eineinhalb Jahren beginnt die Integration der Kreisschule Oberstufe oberes Suhrental (KOOS) in die Schule Schöftland (ZT/LN vom 30.1.). Die Realschüler, die heute noch in Staffelbach unterrichtet werden, gehen schon ab Sommer 2020 in Schöftland zur Schule. Wann die Sekundarschüler, deren Klassenzimmer sich heute in Reitnau befinden, ihnen folgen werden, wird sich noch zeigen. Wie aber sieht die Situation der Lehrpersonen aus?

«Die Real- und Sek- Abteilungen in Schöftland sind heute teilweise nicht ganz ausgelastet, es könnte also gut sein, dass wir insgesamt rund 100 Schüler der KOOS darin integrieren könnten», sagt Schulpflegepräsident Arnold Steinmann. In diesem Fall wären die Lehrer und Lehrerinnen ihren Job los. Man habe deshalb mit ihnen so früh wie möglich das Gespräch gesucht, um Transparenz zu schaffen, so Steinmann. Alle Lehrpersonen (es handelt sich um etwa acht) seien zur Situation informiert worden, einige hätten auch bereits gesagt, ob sie sich Schöftland als Arbeitsort vorstellen können oder nicht. Denn: Lehrer und Lehrerinnen sind weit über die Kantonsgrenze hinaus Mangelware und können sich in den meisten Fällen ihren Job aussuchen.

«Wir können erst im Zeitpunkt der Integration der Real- und später der Sekundarschüler bestimmen, ob in Schöftland zusätzliche Lehrer gebraucht werden oder nicht», sagt Steinmann. Wenn sich ein Lehrerbedarf abzeichne, hätten die Lehrpersonen, die heute in Staffelbach und Reitnau unterrichten, Prioriät.

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