Muhen
Mit Carlos Leal und Co. für einen Tag in eine andere Welt eintauchen

Die über 100 Jahre alte Rundstabfabrik Erismann wurde in der Bestatter-Serie zum Drehort. Die Geschäftsführerin Ursula Birrer ist stolz, dass ihr Betrieb ausgewählt wurde - aber nicht nur deshalb.

Christine Fürst
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Ursula Birrer mit Schauspieler Carlos Leal als Kommissar Lambert. Karen Frey

Ursula Birrer mit Schauspieler Carlos Leal als Kommissar Lambert. Karen Frey

zvg/Karen Frey

Die fünfte Episode der dritten Bestatter-Staffel wurde teilweise in Muhen gedreht. Auch die Rundstabfabrik Hans Erismann AG wurde zu einem Drehort, sie befindet sich nur einige hundert Meter entfernt vom «Bären».

Im Film wurde sie in die «Merlinger Bestattungen – Rundstab & Sargproduktion» umgewandelt. Ursula Birrer hat 2002 die Rundstabfabrik von ihrem Mann übernommen. 2008 konnte die Müheler Firma ihr 100-jähriges Bestehen feiern. Die Geschäftsführerin erzählt von ihren Eindrücken am Set.

Frau Birrer, wie haben Sie den Bestatter-Dreh in ihrer Firma erlebt?

Ursula Birrer: Es war ein grosses Erlebnis, auch für die Nachbarschaft. Alle waren vor Ort und haben zugeschaut. Das Team hat einen Tag lang im letzten August in der Firma gedreht, es dauerte vom frühen Nachmittag bis elf Uhr in der Nacht. In einem Nebengebäude konnte die Crew essen und trinken.

Auf den Fotos sind Sie mit allen Schauspielern zusammen zu sehen.

Ja genau, wir konnten mit Mike Müller und den Kommissaren sprechen und es war sehr interessant. Aber für mich war es Neuland – ich habe mich einfach überraschen lassen.

Sind Sie stolz, dass in ihrer Firma gedreht wurde?

Ich bin ein bisschen stolz. Stolz aber auch, dass ich die Firma in der dritten Generation weiterführen kann. Ich finde, dass man offen sein muss für Neues. Deshalb habe ich meine Firma für den Dreh zur Verfügung gestellt. So konnte ich einen Tag lang in eine andere Welt eintauchen.

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