Abschluss 2019

Mitglieder-Rekord bei Raiffeisenbank Reitnau-Rued – schriftliche Abstimmung statt GV

(Symbolbild)

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Die Raiffeisenbank Reitnau-Rued mit Geschäftsstellen in Schlossrued, Schöftland, Reitnau und Unterkulm vermeldet «ein gutes Jahresergebnis». Der Ertrag im zen­tralen Zinsengeschäft ist allerdings um weitere 1,9 Prozent auf 7,11 Millionen Franken zurückgegangen. Dafür liegt die Zahl der Genossenschafter mit 7019 (plus 3,3%) erstmals über der 7000er-Grenze. Ein Wermutstropfen ist die Corona-bedingte Absage der Generalversammlung: Stattdessen gibt es eine schriftliche Abstimmung (Versand der Unterlagen ab 4. Juni). Wichtigstes Geschäft ist eine kleine Revision der Statuten.

Trotz einer «anspruchsvollen Konkurrenzsituation» sei es gelungen, die Kundenausleihungen (praktisch nur Hypothekarkredite) auf 614,1 Millionen Franken (plus 4,8%) und die Kundeneinlagen auf 531,1 Millionen Franken (plus 6,3%) zu steigern, schreiben Verwaltungsratspräsident Hans Ulrich Ziswiler und der Chef der Bankleitung, Andreas Bieri. Sie sprechen von einer «problemlosen Risikosituation».

Die Bank hat neu 31 Mitarbeitende (24,6 Stellen, plus 1,8). Davon sind neu drei Lehrlinge (plus 1). Die Kosten hat man im Griff, die Cost-Income-Ratio liegt bei 57 Prozent. Der Jahresgewinn beträgt 0,59 Millionen Franken (plus 3,1%). Die Anteilscheine sollen unverändert mit 2 Prozent verzinst werden. (uhg)

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