Zwei Wochen nach der denkwürdigen Gemeindeversammlung in Schöftland setzen die «Hegmatte»-Gegner weiter Druck auf. Sie haben dabei doppelten Schub: Einerseits die 75 Prozent, die an der Gmeind die Schaffung einer Landschaftsschutzzone verlangten. Und andererseits ihre Gemeindeinitiative, die mittlerweile auch offiziell für zustande gekommen erklärt wurde (mit 453 Unterschriften).

«Nun ist ein Marschhalt angebracht», schreiben die «Hegmatte»-Gegner in einer Medienmitteilung. «Vielleicht nimmt der Schöftler Gemeinderat die Bevölkerung jetzt ernst. Beweisen kann er es, indem er bis zur Abstimmung über die Initiative sämtlichen Versuche stoppt, welche die Bebauung der Hegmatte ermöglichen.»

Mehr noch: «Er hat es in der Hand, bei den kantonalen Behörden einen Marschhalt zu verlangen.» Zu hoffen sei, dass Regierungsrat und Grosser Rat mit ihren Richtplan-Entscheiden warteten, bis in Schöftland über die Initiative abgestimmt worden sei. (uhg)