Nachdem die Delegation von aargauSüd ordentlich vorgestellt wurde, war der Besuch der Gäste ennet dem Böhler an der Generalversammlung des Regionalverbands Suhrental (RVS) kein Thema mehr für den Rest des Abends. Dabei waren aargauSüd-Präsident Martin Widmer, Geschäftsführer Herbert Huber und Vorstandsmitglied Karin Faes nicht ohne Grund nach Schöftland gekommen. Es ist möglich, dass die beiden Verbände ihre Beziehung in Zukunft noch mehr festigen. Wie sehr, das liessen die jeweiligen Verbandspräsidenten Rolf Buchser und Martin Widmer am Donnerstagabend noch offen. «Wir pflegen unseren guten Kontakt und haben auch schon diskutiert, wie die Zusammenarbeit vertieft werden kann», sagt Widmer. Tiefer in die Karten schauen lassen sich die beiden Präsidenten nicht.

Die ordentlichen Traktanden beinhalteten mehrere Sparmassnahmen für den RVS. Der Grund: Ende 2019 läuft das von Bund und Kanton unterstützte Projekt «Regionalmanagement Suhrental» aus. Wollen die Suhrentaler Gemeinden den Regionalverband in der heutigen Form (mit einer Geschäftsführerin und weiteren zusätzlichen Ressourcen, die vor Projektstart 2016 nicht bestanden) weiterführen, müssen sie selber in die Tasche greifen. Das wollen sie, habe sich nach Besprechungen herausgestellt, so Rolf Buchser. Die Gemeinden – dies wurde an der GV angenommen – zahlen somit ab 2020 das Doppelte an den RVS: acht statt vier Franken pro Einwohner.

Geschenke vom Laden im Dorf

Weiter wurde die anstehende Überarbeitung des regionalen Entwicklungskonzepts (REK) erläutert. Das aktuelle von 2012 ist veraltet. Weitere Themen waren die erste Suhrentaler Tischmesse für Gwerbler, Lehrer, Schüler und Eltern am 19. November und die neu auf Gemeindeverwaltungen erhältlichen Geschenkgutscheine von lokalen Geschäften. Ziel ist, dass man diese im Blumen- und Delikatessenladen, aber auch beim Architekten oder Elektromonteur einlösen kann.