In den Gemeindenachrichten der Gemeinde Reitnau steht: «Ab dem 1. Januar 2019 dürfen nur noch die neuen Adressen verwendet werden. Postzustellungen an die alte Adresse werden während einer Übergangsphase noch gewährleistet. Die Montage der neuen Hausnummern erfolgt bis Mitte Januar 2019 durch das Gemeindebauamt Reitnau in Zusammenarbeit mit den vom Gemeinderat bestimmten Personen.» Dabei müsse «auf eine gute Sichtbarkeit der Nummern von der Strasse her geachtet werden. In der Regel wird das neue Schild an der Stelle des Bisherigen befestigt werden können. Falls dies nicht möglich ist, werden die Beauftragten die Platzierung des Schildes mit den betroffenen Personen vorher besprechen.» 

Die Gebäudeversicherung, das Grundbuchamt, die Post, die Eniwa, die Feuerwehr, den Kaminfeger und die Regionalpolizei müssen die Hauseigentümer nicht über die Adressänderung informieren. Das haben die Gemeinden bereits übernommen.

Jedoch: «Soweit notwendig sollte die Bevölkerung ihre neue Adresse an folgende Organisationen persönlich weiterleiten: Versicherungen aller Art (inkl. Krankenhasse), Banken, Kreditkartenunternehmen, Arbeitgeber, Lehrbetriebe, Schulen, Ärzte, abonnierte Zeitungen und Zeitschriften, Sektionschef (Dienstpflichtige), Verwandte, Bekannte, Adressen wo Rechnungen eintreffen etc.»

Die Postleitzahl ändert sich indes nicht. Attelwil (5056) und Reitnau (5057) behalten auch nach der Fusion ihre eigenen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner erhalten Ende Januar 2019 «gratis eine neue und persönliche Wohnsitzbescheinigung der Gemeinde».

Für die Führerausweise gilt: Auf den alten, blauen darf die Adresse nicht manuell geändert werden. Daher müssen diese durch Ausweise im Kreditkartenformat ersetzt werden. Die Gemeinden übernehmen dabei die Kosten für diese Umwandlung vom blauen Führerausweis in einen Ausweis im Kreditkartenformat von 35 Franken. Das aktuelle Passfoto müssen die Einwohner aber selbst zahlen.

Über die Einführung der neuen Adressen wurden die Einwohner bereits im Juni informiert. Ihre neue Adresse kennen die Betroffenen bereits. Was das administrativ alles bedeutet, ist nun auch klar.