Reinach
Spitex zieht erst 2022 auf den Sonnenberg – sobald das neue Bettenhaus fertiggestellt ist

Am 1. Januar ist die Spitex Sonnenberg in Reinach operativ gestartet. Platz im Pflegezentrum hat sie noch nicht.

Flurina Dünki
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«Sonnenberg»-Stiftungsräte und Mitglieder der Geschäftsleitung setzten den Spaten an. (Archivbild)

«Sonnenberg»-Stiftungsräte und Mitglieder der Geschäftsleitung setzten den Spaten an. (Archivbild)

Flurina Dünki

Seit dem 1. Januar hat das Altersheim Sonnenberg eine neue Abteilung, die Spitex Sonnenberg. In der neuen Spitex-Organisation, die aus der Spitex Reinach-Leimbach hervorgegangen ist, arbeiten 22 Mitarbeitende auf 12 Vollzeitstellen plus zwei Lernende. Bald werden Altersheim (120 Mitarbeitende) und Spitex auch einen gemeinsamen Internetauftritt haben.

Spitex-Geschäftsführerin ist Miriam Lo Conte, die auch Leiterin des Altersheims ist. Leitung Pflegedienst der Spitex ist Stefania Misiano. Noch muss Miriam Lo Conte zwischen der Kirchenbreitestrasse 47, dem Sitz der alten Spitex Reinach-Leimbach, und dem «Sonnenberg» hin- und her wechseln. Der Sitz der neuen Spitex wird erst auf den Berg verlegt, wenn das im Bau befindliche neue Bettenhaus fertiggestellt ist. Dann zügelt die heutige Demenzstation in den Neubau und die Spitex zieht in die frei gewordenen Räume. Mit dem Umzug rechnet Miriam Lo Conte per Ende 2022.

Die neu geschaffene Spitex (sie hat die Form einer Stiftung) ist offen, weitere Gemeinden aufzunehmen. «Bisher haben sich noch keine Interessenten gemeldet», so Lo Conte.

Keine römische Villa unter dem Bauplatz

Auch das Alters- und Pflegeheim Sonnenberg ist umbenannt worden. Es heisst seit Januar Pflegezentrum Sonnenberg.

Vergangenen September machte der «Sonnenberg» den nächsten baulichen Schritt zur Modernisierung (nach der Erschliessung des Untergeschosses). Damals startete der Bau zum neuen, vierstöckigen Bettenhaus mit 47 herkömmlichen und neun Demenzbetten. Es wird das heutige Bettenhaus ersetzen, das nicht mehr den modernen Ansprüchen genügt und in das nach Fertigstellung des Neubaus altersgerechte Wohnungen kommen.

Die grösste Sorge der Bauherren beim Spatenstich: Der Überlieferung nach könnten sich im Boden Reste einer römischen Villa befinden, die den Bau verzögern würden. Dies habe sich jedoch nicht bewahrheitet, sagt Lo Conte. «Im Dezember haben die Kantonsarchäologen Entwarnung gegeben, es befindet sich definitiv nichts unter dem Bauplatz.» Der voraussichtliche Termin der Fertigstellung per Mitte 2022 dürfte demnach eingehalten werden.