Extra-Abstimmung

Uerkheim gibt nun Gas beim Hochwasserschutz

Überschwemmung in Uerkheim

Überschwemmung in Uerkheim

Diese Bilder zeigen eindrücklich, wie Uerkheim beim Unwetter vom 8. Juli 2017 überschwemmt wurde.

Vor zwei Jahren schaute der ganze Aargau gebannt ins Uerkental. Dort war am 8. Juli 2017 die Uerke über die Ufer getreten und hatte das Dorf verwüstet. 2013 und 2015 hatten die Uerkner Hochwasserschutzprojekte abgelehnt. Jetzt ist man bereit für die dritte Runde: Am 14. Juni stimmt das Dorf an der Urne über einen Projektierungskredit ab.

Die Gmeind vom 15. Mai wurde coronabedingt auf den 25.September verschoben, der Gemeinderat möchte den Entscheid aber vorher gefällt haben. Jetzt könne noch von einer hohen Kostenbeteiligung von Bund und Kanton ausgegangen werden, was wegen der Coronakrise mit der Zeit ändern könnte, teilt er mit. Neu hat der Kanton die Federführung. Das sei erstens nötig, weil nun ein Hochwasserrückhaltebecken vorgesehen sei, dessen Rückstaubereich vielleicht Bottenwiler Boden beanspruche, sagt Gemeindeschreiber Hans Stadler. Zweitens seien so die Zahlungsabwicklungen einfacher. Die Gemeinde muss so nur über den Beitrag an den Kanton entscheiden.

Am selben Urnengang wird über zwei weitere Kredite entschieden (Einbau eines Regensiebrechens beim Regenrückhaltebecken und mehrere Belagssanierungen). Ebenfalls am 14. Juni wird ein Mitglied der Schulpflege gewählt. Die Kandidaten sind Sabrina Schönenweid (35) und Martin Bäni (43). Die Kampfwahl für die Schulpflege ist bemerkenswert, stimmt der Aargau doch bald über die Abschaffung der Schulpflege ab. 

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