Höhenmarathon

Wegen Coronavirus: Aargauer Extrem-Treppenläufer muss Weltrekordversuch verschieben

Aargauer muss Weltrekordversuch verschieben

Aargauer muss Weltrekordversuch verschieben

Kurt Hess trainierte lange für sein Wahnsinnsprojekt. 42 Kilometer wollte der Extrem-Treppenläufer aus dem Wynental vertikal zurücklegen. Der 67-Jährige muss jetzt aber seine Pläne für den Höhenmarathon wegen des Coronavirus vorerst vertagen.

Kurt Hess trainierte lange für sein Wahnsinnsprojekt. 42 Kilometer wollte der Extrem-Treppenläufer aus dem Wynental vertikal zurücklegen. Der 67-Jährige muss jetzt aber seine Pläne für den Höhenmarathon wegen des Coronavirus vorerst vertagen.

384 Kilometer legte der Weltrekordhalter Kurt Hess in den letzen Wochen zurück - und das vertikal. Der 68-Jährige ehemalige Bäcker wollte mit diesem Training seinen eigenen Weltrekord von 2007 knacken. Vor 13 Jahren legte er im Esterli-Turm in Lenzburg innerhalb von 24 Stunden weltweit die meisten Höhenmeter zurück. «Bis heute hat es niemand geschafft, meine Leistung zu verbessern», sagt Hess gegenüber TeleM1.

Ende April wollte er den neuen Rekord aufstellen. 21'000 Höhenmeter hinauf und wieder runter. Doch nun macht das Coronavirus dem Aargauer einen Strich durch die Rechnung. Der Esterli-Turm ist gesperrt. Als Vorbereitung auf den grossen Tag lief Kurt Hess in den letzen Wochen 4000 Mal die Stufen des 48-Meterturms hinauf. Trainieren kann er im Moment nicht. Ob er den Rekord vertagen will, weiss er noch nicht.

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