Im Industriequartier zwischen Hirschthal und Schöftland soll in die Jahre gekommene Halle ersetzt werden. Das Oberentfelder Metallbau-Unternehmen Hunkeler + Hediger wird in die Industriehalle zwischen Cinema 8 und Grenzweg einziehen.

Das Baugesuch liegt bis zum 11. März auf. Für 7,5 Millionen Franken sollen auf vier Etagen 5185 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen. Wenn es zu keinen Verzögerungen kommt, werden die bisherigen Mieter schon im April umziehen. Für sie wurden Lösungen innerhalb des Industrie-Areals gefunden. Weg müsse niemand, betont Jürg Häfeli. «Die Halle wurde 1965 gebaut und wäre ohnehin für eine Sanierung fällig gewesen», ergänzt er.

Die bisherige Teilunterkellerung wird nun voll ausgebaut. So entsteht ein zweistöckiges Untergeschoss mit 2700 Quadratmetern Fläche. Die neue Halle soll knapp über zehn Meter hoch werden und ein grosses Vordach bekommen, unter das zwei Lastwagen passen. Geplant sind 27 Parkplätze. Insgesamt hat es auf dem Gewerbeareal 448 Parkplätze. Jürg Häfeli hatte schon länger mitgeholfen, eine Lösung für Hunkeler + Hediger zu suchen. In der neuen Halle wird die Firma das Erdgeschoss (1657 Quadratmeter Fläche mit Kranbahn) und einen Lagerraum im Obergeschoss (308 Quadratmeter) beziehen. 

Hunkeler + Hediger muss zügeln

Beim Metallbau-Unternehmen Hunkeler + Hediger ist man froh über die Lösung. «Wir müssen in Oberentfelden wegziehen, weil unser Vermieter Implenia das Gelände selber braucht», sagt Geschäftsführer und Mitinhaber Thomas Zürcher. «Unser Geschäft läuft gut, deshalb nutzen wir diese Chance auch, um die uns zur Verfügung stehende Fläche zu vergrössern.» Das Unternehmen wurde vor 35 Jahren von Erwin Hunkeler gegründet und beschäftigt heute 23 Mitarbeiter, davon sind fünf Lehrlinge. Mitgewirkt hat es unter anderem bei der sanierten Unterführung vom Bahnhof Aarau, beim Kunsthaus oder auch beim Hochhaus der Alten Kantonsschule.

Und Implenia? «Oberentfelden ist ein wichtiger Werkhof für uns, da er logistisch optimal gelegen ist und es erlaubt, Inventar effizient auf Baustellen zur Verfügung zu stellen», sagt Pressesprecherin Natascha Mathyl. Deshalb werde der Werkhof laufend weiterentwickelt. Ein substanzieller Ausbau des Werkhofs sei jedoch nicht aktuell. So gebe es keine Zusammenlegung von Implenia-Werkhöfen. Auch der Standort in Buchs bleibe weiter bestehen.