Zetzwil
Auf «Mairüti» entstehen keine Traumhäuser

Zetzwil sagt Ja zur Auszonung von 62,5 Aren Bauland und wählt vier von fünf Gemeinderatskandidaten.

Cynthia Mira
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Bauland «Mairüti» ob Zetzwil wird definitiv eine Landwirtschaftszone.

Bauland «Mairüti» ob Zetzwil wird definitiv eine Landwirtschaftszone.

Cynthia Mira / Aargauer Zeitung

Aus der Traum vom Einfamilienhaus auf dem Landstück Mairüti. Zetzwil stimmte der Revision Nutzungsplanung, Gebiet «Mairüti», mit 352 Ja zu 249 Nein zu (Stimmbeteiligung: 63,5 Prozent).

Dieses ist eine Enttäuschung für die «IG ländliches Wohnen Zetzbu», die sich für ein Nein starkmachte. Sie ergriff nach der Gemeindeversammlung im Juni erfolgreich das Referendum. Damals stimmte der Souverän dem Antrag des Gemeinderates zu, das Grundstück Mairüti (62,5 Aren) auszuzonen. 2019 wurden die Parzellen noch aus der BNO-Revision ausgeklammert.

Der Kanton kann die Parzellen nicht als Bauland akzeptieren, da dies gegen die gesetzlichen Vorgaben verstossen würde. Ein Nein hätte dazu geführt, dass der Regierungsrat den Entscheid mit Antrag auf Ablehnung an den Grossen Rat hätte übertragen müssen.

Auswirkungen auf die Gemeinderatswahlen hatte die «Mairüti»-Diskussion nicht. Einzig Franziska Häfeli (parteilos), die sehr kurzfristig und neu kandidierte, erreichte das absolute Mehr nicht. Im November kommt es für den letzten freien Sitz zu einem zweiten Wahlgang.

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