Bad Zurzach

Aargauer Regierung weist 9 Beschwerden ab: 75-Millionen-Projekt Ostumfahrung auf der Zielgeraden

Mit den Bauarbeiten an der Ostumfahrung Bad Zurzach soll in der zweiten Jahreshälfte 2019 begonnen werden – der Aargauer Regierungsrat hat die noch hängigen Einwendungen abgewiesen.

Die Planung der Ostumfahrung von Bad Zurzach ist auf der Zielgeraden. Der Aargauer Regierungsrat wies die noch hängigen neun Einwendungen gegen das 75 Millionen Franken teure Projekt ab.

Wenn gegen die Abweisung der Einwendungen keine Rechtsmittel ergriffen werden, so soll mit den Bauarbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2019 begonnen werden, wie die Aargauer Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Während der öffentlichen Auflage waren insgesamt 28 Einwendungen eingereicht worden. Nach Verhandlungen wurden 19 Einwendungen aufgrund von Zusicherungen zurückgezogen.

Der Kanton passte das Projekt geringfügig an. Es ging die um bauliche Anpassung eines Notausgangs, die Führung der Velofahrer von Zurziberg in Richtung Bad Zurzrach sowie um Anpassungen gegenüber angrenzenden Grundstücken.

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Umfahrung ist das ordentliche Landerwerbsverfahren. Gleichzeitig will der Kanton die Submission der Hauptarbeiten vorbereiten.

Durchgangsverkehr erdrückt Städtchen

Mit der Ostumfahrung soll Bad Zurzach am Rhein vom Durchgangsverkehr befreit werden. Der Nord-Südverkehr wird aus dem Ortskern gelenkt. Mit der Inbetriebnahme der Ostumfahrung Bad Zurzach werden auf der bisherigen Durchfahrtsstrasse durch das Städtchen Tempo 30 und ein Lastwagenfahrverbot eingeführt. (sda)

Meistgesehen

Artboard 1