Bad Säckingen

Bad Zurzach investiert 7 Millionen in Hochrhein-Therme Aqualon

Dirk Pachera, Betriebsleiter im Aqualon, während der Umbauphase im leeren Innenbecken. Frank Linke

Dirk Pachera, Betriebsleiter im Aqualon, während der Umbauphase im leeren Innenbecken. Frank Linke

In der Hochrhein-Therme Aqualon in Bad Säckingen ist die Erlebnis- und Badwelt erneuert worden. Rund sieben Millionen Franken investierte die Stiftung Bad Zurzach im Aqualon. Der Betrag wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.

Als einen «Quantensprung von den 1970er-Jahren hin zum Standard des 21. Jahrhunderts» bezeichnet Aqualon-Betriebsleiter Dirk Pachera das Ergebnis der neuesten Baumassnahmen in der Hochrhein-Therme in Bad Säckingen.

Gemeint ist das Foyer mit Bistro und Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin sowie der Eingangsbereich – und das grosse Innenbecken.

Es wurde saniert und mit etlichen neuen Attraktionen versehen. Zudem sei der Aussenbereich neu mit drei Saunen, Kiosk und Naturschwimmbecken ausgestattet worden, erklärt Stephan Güntensperger, Direktor der Stiftung Bad Zurzach.

2007 übernommen

In sechs Jahren, so Güntensperger, habe die Stiftung Bad Zurzach rund sieben Millionen Euro in das Aqualon investiert. Eingeschlossen sind hier auch das Japanische Saunadorf, das rundum erneuerte Fitness Plus mit Private Spa und Tiger Eye.

Mit der Stadt Bad Säckingen hat sich die Stiftung 2007 bei der Übernahme des damals insolventen Aqualon dazu verpflichtet, 2,5 Millionen in fünf Jahren in dessen Erneuerung zu investieren.

Diese Summe ist also mittlerweile deutlich überschritten worden. Und es geht noch weiter. Stiftungsdirektor Stephan Güntensperger: «Die Investitionen für Erneuerung und Erweiterung werden sich in den nächsten zwei bis drei Jahren der Marke von zehn Millionen Euro nähern.»

Nach gut sechs Jahren sei aus dem veralteten und «ziemlich verkrusteten» Kurmittelhaus eine moderne Oase der Erholung für Körper, Geist und Seele geworden.

Dennoch bleibe noch einiges zu tun, vor allem im technischen Bereich und den allgemeinen Räumen. Die 600 000 Euro Zuschuss, die die Stiftung Bad Zurzach jährlich von der Stadt Bad Säckingen erhält, werden ausschliesslich für den Betrieb des Aqualon benötigt, unterstreicht Stephan Güntensperger.

Ganzheitlich ausgerichtet

Die Stiftung fühle sich im Übrigen sehr wohl in Bad Säckingen, sagt er. Und fügt an: «Wir wissen das Vertrauen zu schätzen und sind überzeugt, für die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung einen Beitrag zu leisten.»

Apropos Gesundheit: Dieser Bereich soll bei der Entwicklung des Aqualon weiterhin nicht nur seinen Stellenwert behalten, sondern ebenfalls gestärkt werden.

Der Schwerpunkt aller Anstrengungen ist die ganzheitliche Ausrichtung der Hochrhein-Therme Aqualon im Sinne von «Healthness». Gesundheitsvorsorge/Fitness, ärztlich-therapeutische Versorgung und Erlebnis/Wellness sollen eng zusammenwirken, Synergien nutzen und sich gegenseitig beleben.

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