Bad Zurzach

Beim nächsten Fläckefäscht dreht sich alles um ein Element

Der Bezirkshauptort wird kommenden September wieder zur Festmeile. Zuletzt fand das «Fläckefäscht» (hier im Bild) 2015 statt.

Der Bezirkshauptort wird kommenden September wieder zur Festmeile. Zuletzt fand das «Fläckefäscht» (hier im Bild) 2015 statt.

Nach fünfjähriger Pause steigt in Bad Zurzach wieder ein «Fläckefäscht». Die Arbeiten sind angelaufen.

Während des dreitägigen Volksfestes soll sich das Zentrum von Bad Zurzach in eine Erlebniswelt verwandeln – genauer in eine Wasserwelt. Denn das Moto des «Fläckefäscht» 2020 lautet «Wasser erläbe». Laut Aline Vögeli, die innerhalb des Organisationskomitees für die Kommunikation zuständig ist, haben sich bis Ende November rund 50 Vereine, Nachbargemeinden oder Organisationen für das Fest angemeldet.

Sie alle wollen dazu beitragen, dass die Besucher mit allen Sinnen etwas zum Festmotto erleben können. So werden beispielsweise die Pontoniere und die Feuerwehr zu einem Ruderwettbewerb auf einem künstlichen See einladen. Die Gemeinde Bad Zurzach baut im Alten Friedhof eine zweistöckige Bar sowie eine Rutschbahn über die Mauer zum Spielplatz. Jungwacht und Blauring (Jubla) bauen ein Piratenschiff und basteln zusammen mit den Kindern Augenklappen und Hakenhände.

Projekte müssen bis März konkret ausgearbeitet sein

Die Thermalquellen organisieren einen Parcours, an welchem die Teilnehmenden ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen können. Auch zwei Vereine der Nachbargemeinde Rheinheim auf deutschem Boden werden am Fest mitwirken. Und natürlich werden sich auch die Bad Zurzacher Schülerinnen und Schüler am Fest beteiligen, ist doch das «Fläckefäscht» in seiner ursprünglichen Form ein Jugendfest. Mit welchen Beiträgen oder Projekten sich die Schule einbringen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht klar.

Nebst dem Erleben wird vom 11. bis 13. September im kommenden Jahr aber auch das Geniessen im Zentrum stehen: Von Raclette über Sushi bis hin zu Paella werden Gaumenfreuden für jeden Geschmack zu finden sein, und zahlreiche Bars laden zum gemütlichen Umtrunk ein.

«Wir stehen noch ganz am Anfang», sagt Aline Vögeli zum Stand der Vorbereitungen. In einem ersten Schritt sei es darum gegangen, Teilnehmer zu gewinnen und zu sammeln. Die teilnehmenden Organisationen hatten an einem Informationsabend Ende November Gelegenheit, Fragen zur Umsetzung ihrer Vorhaben zu stellen. Bis zum nächsten Treffen Anfang März 2020 müssen die Projekte konkreter ausgearbeitet sein. Bis dahin müssen auch das Parkierungs- und Abfallkonzept stehen.

Neu möchte das OK auf Einweg-Plastikgeschirr verzichten. «Wir streben ein möglichst abfallfreies Fest an», erklärt Aline Vögeli das Ziel. Wie dies genau umgesetzt wird, darüber wird zur Zeit auch noch beraten.

Dieses Mal Theater statt Openair

Anders als bei der letzten Ausgabe des «Fläckefäschts» im Jahr 2015 wird es nächstes Jahr kein Openair geben. Dafür wird es auf einer Hauptbühne und zwei Nebenbühnen verschiedene Konzerte und Theateraufführungen geben. Welche Künstlerinnen und Künstler auftreten werden, ist noch nicht spruchreif. Aline Vögeli verrät nur so viel, dass die meisten einen Bezug zur Region haben. Das Budget für das «Fläckefäscht» 2020 beträgt 120'000 Franken. Das OK hofft, dass mindestens 70'000 Franken durch Sponsoren oder Gönner zusammenkommen werden.

Die Gemeinde Bad Zurzach beteiligt sich mit 25'500 Franken und stellt knapp 15'000 Franken zur Verfügung, die von der letzten Ausgabe im Jahr 2015 übrig geblieben sind. Ausserdem übernimmt die Gemeinde eine Defizitgarantie von 10'000 Franken. Laut Aline Vögeli läuft die Suche nach Gönnern und Sponsoren auf Hochtouren. Nicht nur Geld, sondern auch Material- oder Sachspenden seien höchst willkommen.

Impressionen vom Fläckefäscht 2015:

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