Badenfahrt

Doppelter Festtag für Koblenzer Ammann Andreas Wanzenried

In aufgeräumter Stimmung: Andreas Wanzenried bleibt Koblenzer Ammann. dws

In aufgeräumter Stimmung: Andreas Wanzenried bleibt Koblenzer Ammann. dws

Der Koblenzer Ammann Andreas Wanzenried wurde am Sonntag als Ammann wiedergewählt und servierte am Abend in der Zurzibieter Badenfahrt-Beiz «Baumhuus».

Dass Ammänner den Bürgern nicht nur trockene Politkost auftischen, sondern auch kulinarische Köstlichkeiten servieren können, bewiesen gestern die Zurzibieter Gemeindevorsteher an der Badenfahrt. Im «Baumhuus» verwöhnten eine Grosszahl der Gemeindepräsidenten aus dem Bezirk die Gäste. Allen voran mit der Zurzibieter Wildsau. Einer, der das Fest besonders geniessen konnte, war Andreas Wanzenried.

Als einzige Gemeinde im Bezirk Zurzach führte Koblenz am Sonntag bereits die Gesamterneuerungswahlen durch. Wanzenried, der erst seit knapp einem Jahr die Geschicke des Grenzorts am Rhein führt, wurde mit einem hervorragenden Resultat wiedergewählt. Der Parteilose erhielt 119 Stimmen, 23 Stimmen entfielen auf diverse Kandidaten. «Es freut mich ausserordentlich, dass mir die Koblenzer so deutlich das Vertrauen geschenkt haben,» sagte Wanzenried in sichtlich aufgeräumter Stimmung.

Erfreut zeigte er sich ausserdem, dass auch die übrigen Mitglieder der Exekutive, allesamt ebenfalls parteilos, bestätigt wurden. Vizeammann Arnold Näf erhielt 129 Stimmen, Michael Mathys 130, Markus Eschbach 134 und Barbara Bigler 131. In die Schulpflege und Kommissionen wurden sämtliche Kandidaten in stiller Wahl gewählt.

Als vordringlichste Themen für kommende Legislatur stehen für Andreas Wanzenried die Osua, die Oberstufe unteres Aaretal, sowie die Gesamtrevision der Gemeindeordnung zuoberst auf der Agenda.

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