Bad Zurzach

Gewerbeverein macht den historischen Dorfkern zur Schlemmermeile

Der Vereinsvorstand stösst an auf «La Tavolata», v. l.: Chris Schweizer, Ralph Möller, Peter Andres, Josef Haus und Tanja Kaufmann.hcw

Der Vereinsvorstand stösst an auf «La Tavolata», v. l.: Chris Schweizer, Ralph Möller, Peter Andres, Josef Haus und Tanja Kaufmann.hcw

Der Gewerbe- und Tourismusverein will der Bevölkerung auftischen – Ende Juni bei «La Tavolata». Damit will er auch italienische Lebensfreude in die Hauptstrasse und die Schwertgasse bringen.

Die Idee zu «La Tavolata» stamme nicht von ihm, er habe sie aus Rapperswil übernommen, sagte Josef Haus, Vizepräsident des Gewerbe- und Tourismusvereins Bad Zurzach an der Präsentation des Vorhabens im Propsteisaal.

Es sei ein Anlass mit viel Charme, Musik und Tanz. Italienische Lebensfreude pur – wie schon der Name «La Tavolata» sagt. Als Schlemmermeile vorgesehen sind Hauptstrasse und Schwertgasse.

Kein Verschiebedatum

Der Verein hat alles auf eine Karte gesetzt und den 28. Juni als Datum bestimmt. Den 5. Juli als Verschiebetermin hatte der Vorstand erwogen, dann aber wieder verworfen, weil zu dieser Zeit die Zollbrücke Koblenz gesperrt ist und sich Bad Zurzach dann keine Sperrung der Hauptverkehrsachse leisten kann.

Unternehmen können mitmachen und ihre Kunden bewirten. Vereine können sich präsentieren. Es können aber auch Anwohner einen Grill aufstellen und ihre Nachbarn einladen. 50 bis 100 Franken kostet ein Tisch – je nach Mieter. Strom kann der Veranstalter nur bedingt anbieten. Besser wäre es, die Teilnehmer würden im Hintergrund mit Gas kochen.

«Der Verkehr ist kein Problem»

Haus wurden bei der Präsentation des Projekts «La Tavolata» im Propsteisaal vom Publikum auch Fragen gestellt: Sind die Teilnehmer in der Tischdekoration frei? Müssen die Tische alle in einer langen Reihe stehen oder dürfen sie auch parallel aufgestellt werden? Was ist mit dem Abwasch? Wohin wird der Verkehr umgeleitet?

«Der Verkehr ist kein Problem», sagte Haus. «La Tavolata› verläuft so wie alle anderen Märkte im Flecken.» Wenn viele mitmachen, könnten auch Rathaus- und Kirchgasse sowie die Innenhöfe im Flecken einbezogen werden. Und dann kam die Frage nach dem Regen doch noch. Josef Haus: «Ende Juni ist ein tolles Datum – da regnet es selten.»

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