Leuggern

Spital investiert 20 Millionen Franken in moderne Infrastruktur

Für 12 Millionen Franken baut das Asana Spital Leuggern bis Ende 2020 ein neues Pflegeheim – es ist Teil des Gesamtprojekts «Impuls». Das neue Gebäude soll Platz bieten für 59 Betten und vier Wohngruppen. Danach folgt der Umbau des Akutbereichs wie Notfall und Tagesklinik.

Ein weisser Sichtschutz trennt den Haupteingang des Asana Spitals in Leuggern von der Baustelle. Im April fuhren die Maschinen auf, um den rechten Teil des Spitals entlang des Schulwegs abzureissen. Bis Ende 2020 entsteht hier ein neues Pflegeheim, das Platz bietet für 59 Betten und vier Wohngruppen. 12 Millionen Franken investiert der Spitalverein in diesen zweiten von insgesamt drei Teilen des Modernisierungsprojektes «Impuls».

Der laute Teil der Bauarbeiten sei vorbei, sagt Direktor René Huber. «Jetzt ist nicht mehr viel zu hören, da die Arbeiten nicht im selben Gebäude stattfinden, sondern nebenan.» Reklamationen der Patienten wegen des Lärms habe es glücklicherweise kaum gegeben. Auch sei bisher alles im Zeitplan verlaufen. «Wir hoffen, dass es im Winter nicht zu einem wetterbedingten Unterbruch kommt.»

Ärztliche Betreuung soll erleichtert werden

Der Neubau des Pflegeheims ist nötig, da die beiden bestehenden schon länger nicht mehr konkurrenzfähig sind. Das Heim auf dem Spitalareal besteht vor allem aus Drei- und Vierbettzimmern.

«Die Bewohner bevorzugen heute aber eher Ein- und Zweibettzimmer», sagt Huber. Das «Sunnähus» in Felsenau befindet sich in einer alten Liegenschaft, hat keine Duschen in den Zimmern und ist nicht behindertengerecht. Deshalb erteilte der Kanton die Betriebsbewilligung nur provisorisch bis zur Realisierung des Neubaus.

Neben der Modernisierung – die letzte komplette Sanierung liegt 30 Jahre zurück – hat der Neubau auch den Vorteil, dass durch das angrenzende Spital die ärztliche Betreuung erleichtert und die Hauswirtschaft sowie der technische Dienst gemeinsam genutzt werden kann.

Dritter Teil startet im nächsten Jahr

Im abgerissenen Teil waren zuvor das Personalhaus und der technische Dienst untergebracht. Das Personal wird nun in das Attikageschoss des Neubaus einziehen. Der technische Dienst wechselte bereits im November 2018 in den 1,6 Millionen Franken teuren Neubau am Schulweg in Richtung Bezirksschule.

Dieser neue Werkhof war der erste Teil des Projekts «Impuls»: Das Spital investiert knapp 20 Millionen Franken in eine moderne Infrastruktur. Nach der Realisierung des zweiten Teils mit dem Pflegeheim folgt mit dem Umbau des Akutbereichs wie Notfall und Tagesklinik der dritte Teil. Laut Huber startet dieser im nächsten Jahr, «sofern alles nach Plan läuft».

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1