Bad Zurzach

Start frei für die neue Attraktion im Regibad: «Die Rutschbahn fägt»

Es geht los: Die neue Rutschbahn im Regibad ist zur Freude der Kinde in Betrieb.

Es geht los: Die neue Rutschbahn im Regibad ist zur Freude der Kinde in Betrieb.

Gross- und Klein-Sponsoren feierten am Donnerstag im Regibad Bad Zurzach die Eröffnung der neuen Rutschbahn. Das Projekt fand damit doch noch ein versöhnliches Ende.

Badewetter war es nicht, als die Gäste sich im Regibad im Bezirkshauptort einfanden. Immerhin meinte es der Wettergott gut, sodass der Festakt nicht im Zelt, sondern direkt bei der gut 78 Meter langen Rutschbahn durchgeführt werden konnte.

Monika Dietsche, die Betriebsleiterin des Regibads, erinnerte in ihrer Ansprache an die leidvolle Vorgeschichte: Dass die alte Bahn 2016, nach 30 Jahren, aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste. Was nicht nur für die Kinder ein Verlust war, sondern auch für das Regibad, wie die Betriebszahlen von 2017 bestätigten.

Eröffnung der Rutschbahn im Regibad

Die Kinder sind begeistert: So rutscht es sich auf der neuen Rutschbahn im Regibad.

Es war eine Herausforderung, die benötigte Summe aufzubringen. Und vielleicht sei die erste Vision der Doppelrutsche etwas überdimensioniert gewesen, gab Dietsche zu. «Aber zurückschrauben kann man immer.» Dass in diesem Jahr überhaupt geschraubt werden konnte, dafür dankten sie und Reto Fuchs, dem Gemeindeammann von Bad Zurzach, allen Sponsoren.

Auf einer Tafel, die feierlich enthüllt wurde, sind sie aufgeführt: Privatpersonen, Vereine, Gewerbler und natürlich die Gold-, Silber- und Bronze-Sponsoren, die gemeinsam über 130 000 Franken zusammengetragen haben. Doch erst als die Gemeindeversammlung in Bad Zurzach 2017 einen Kredit von 210 000 Franken sprach, wurde der Weg frei für die neue Attraktion, die ab sofort zur Verfügung steht.

Wobei sich die wartenden Kinder am Donnerstag noch etwas gedulden mussten. Es galt erst noch, weiteren Menschen und Institutionen Dank auszusprechen: dem Bauteam und der Betriebskommission. Zusätzlich zum normalen Badebetrieb und der Geldbeschaffung fiel viel Arbeit an.

Paul Laube, der Projektleiter, Angela Baumann, Esad Ceranic und Monika Dietsche hatten, zusammen mit vielen Händen im Hintergrund einen Effort geleistet. Und das Ergebnis, fanden die anwesenden Kinder, würden sie jetzt gerne testen. Mit riesigen Scheren durften die Grosssponsoren jeweils ein goldenes, silbernes oder bronzenes Band durchschneiden, nachdem sie kurz ihr Engagement für das Bad und Zurzach erläutert hatten.

«Die Rutschbahn fägt»

Und dann sprinteten die Kinder los, die trotz dem unwirtlichen Wetter in ihren Badesachen ausgeharrt hatten. Hoch die Treppe, hoch die Leiter, brav warten, bis die Ampel grün zeigt – und hui! «Die Rutschbahn fägt!» – dieser Meinung waren nicht nur die Kinder. Auch der eine oder andere Erwachsene freut sich darauf, die neue Bahn zu testen. Bei schönerem Wetter, damit die Aussicht durch das sogenannte «Fake Modul» auch richtig zur Wirkung kommt.

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