Geräteturnen

Team Aargau holt Gold an Schweizer Meisterschaften – so freuen sich die zwei Koblenzerinnen

Team Aargau von links: Sonja Gysel (Betreuerin), Nadia Hettich (Wölfinswil), Leonie Schaub (Uerkheim), Olivia Bösch (Uerkheim), Sina Kaufmann und Aline Nyffenegger (beide Koblenz).

Team Aargau von links: Sonja Gysel (Betreuerin), Nadia Hettich (Wölfinswil), Leonie Schaub (Uerkheim), Olivia Bösch (Uerkheim), Sina Kaufmann und Aline Nyffenegger (beide Koblenz).

Aargauer Geräteturnerinnen im Gold-Glück: Das Team Aargau hat (Kategorie K6) hat an den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften der Sprung ganz zuoberst aufs Treppchen gelungen. Die Koblenzerinnen Sina Kaufmann und Aline Nyffenger sind überglücklich und schildern ihre Eindrücke.

«Vor diesem Wettkampf war ich viel weniger nervös als vor der Einzel-Schweizer-Meisterschaft», erzählt Sina Kaufmann einen Tag nach den Schweizer Mannschaftsmeisterschaften. Kaufmann hatte denn auch allen Grund, gelassen in den Wettkampf zu gehen. Immerhin hatte sie vor Wochenfrist eben im Einzelwettkampf der Kategorie K6 Silber und damit den Vize-Schweizer-Meistertitel geholt. Dabei hatte sie eine starke Leistung gezeigt. Nun konnte sie sich sogar steigern: Sie absolvierte den besten Wettkampf der gesamten Kategorie. Niemand erhielt mehr Punkte.

Aber für einmal standen bei den Geräteturnerinnen nicht die Einzelnoten, sondern das Teamergebnis im Mittelpunkt: Auch die zweite Koblenzerin im Team Aargau, Aline Nyffengger, trug wesentlich zum Erfolg bei. «Die Stimmung unter uns Turnerinnen vor dem Wettkampf war sehr gut», erzählt sie. Sina Kaufmann bestätigt: «Wir waren optimistisch und freuten uns auf den Wettkampf.» Zum Team Aargau der K6 gehören zudem Nadia Hettich vom Getu Wölflinswil sowie Leonie Schaub und Olivia Bösch vom Getu Uerkheim. 

Auch die letzte Übung fehlerfrei gemeistert

Bereits nach den beiden ersten Geräten Boden und Ringe lag das Team Aargau mit den beiden Koblenzerinnen auf dem ersten Rang. Nun folgte mit dem Sprung das vermeintlich schwächste Gerät. Die Nervosität im Team stieg. Doch auch hier blieben die Aargauerinnen fehlerfrei – und bekamen hohe Noten. «Das ist eben das Spezielle an diesem Wettkampf», sagt Aline Nyffenegger. «Normalerweise sind wir in den Wettkämpfen Konkurrentinnen, aber für die Mannschaftsmeisterschaft gibt jede ihr Bestes für das Team.»

«Wir haben uns gegenseitig angefeuert», ergänzt Sina Kaufmann. Nachdem allen vom Team Aargau auch am Reck, dem letzten Gerät, eine fehlerfreie Übung gelang, konnten sie auf eine Medaille hoffen.

Beim Rangverlesen am frühen Abend erhielten sie Gewissheit. Strahlend durften die Aargauerinnen zuoberst auf das Podest steigen. Sie gewannen den Schweizer-Meister-Titel und erhielten die Goldmedaillen. «Wir hatten es uns erhofft», gibt Nyffenegger zu. «Aber die Konkurrenz war stark. Wir waren uns auch am Ende nicht sicher, ob es wirklich für Gold reichen würde.» Umso grösser war der Jubel. Trotz vorgerückter Stunde liessen sie es sich nicht nehmen, den Triumph noch am selben Abend gemeinsam zu feiern.

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