Fussball, 2. Liga inter

Verloren – und doch zufrieden mit der Abwehr: Klingnau unterliegt Zofingen

Nikica Juric vergab eine Ausgleichschance für Klingnau.

Nikica Juric vergab eine Ausgleichschance für Klingnau.

Der FC Klingnau hat in der fünften Runde der 2. Liga inter gegen den SC Zofingen den Kürzeren gezogen. Die Zurzibieter verlieren knapp mit 0:1. Der Trainer ist zufrieden mit der Abwehr und sieht in der Offensive noch Potenzial.

Der FC Klingnau kann den Auswärtssieg von vergangener Woche beim FC Aegeri nicht bestätigen und verliert gegen den SC Zofingen mit 0:1. Trainer Samir Bajramovic war dennoch nicht unzufrieden. Er habe eine engagierte Leistung gesehen, bei der seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine gute Leistung abgerufen hat. Trotz des Gegentors kurz vor der Pause durch Anel Hodzic habe die Viererkette in der Abwehr einen soliden Job gemacht.

Bajramovic sagt: «Eines meiner Hauptziele war, die Abwehr zu stabilisieren.» Fünf Gegentore in fünf Spielen zeigen: Es ist ihm gelungen. Offensiv konnte der FC Klingnau hingegen weniger grosse Akzente setzen. Er kam zu einigen Möglichkeiten vor und gleich nach der Pause. Nikica Juric hatte da den Ausgleich auf dem Fuss, scheiterte aber an SCZ-Goalie Bossert.

Den Gegner häufiger überraschen und einfach bleiben

«Wenn wir in der Defensive die Aufgaben richtig erledigen, werden wir auch weiterhin punkten», sagt Bajramovic. Er wünscht sich von seiner Mannschaft in der Offensive dafür noch mehr Tempowechsel, dass man den Gegner so überraschen kann.

Zudem versuchen die Klingnauer zu oft, alles schön und phasenweise gar kompliziert zu spielen. Das sei gar nicht nötig, sagt der Trainer. Es ginge noch viel einfacher. Die nächste Chance, diese Vorgaben umzusetzen haben die nun auf dem sechsten Platz liegenden Klingnauer am Samstag. Dann gastieren sie beim Leader Lachen/Altendorf. Bajramovic wird aber auch da punkten wollen. Dank einer soliden, stabilen Abwehr.

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