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Verschärftes Corona-Regime: Nun sagen auch die Klingnauer Pontoniere ihr Fischessen ab

Klingnauer Pontoniere bereiten in der Küche knusprige Fische zu: Dieses Jahr wird das nicht möglich sein.

Klingnauer Pontoniere bereiten in der Küche knusprige Fische zu: Dieses Jahr wird das nicht möglich sein.

Bis vor wenigen Tagen waren die Klingnauer Pontoniere noch zuversichtlich, ihr traditionelles Fischessen durchführen zu können. Doch nun müssen auch sie den Anlass absagen.

Landauf, landab sind in den letzten Monaten schon zahlreiche Fischessen abgesagt worden. Die Klingnauer Pontoniere dagegen gaben auch mitten in der Coronakrise die Hoffnung nicht auf. Im Juni schien es, als könnten sie dank der Corona-Lockerungen ihr Fischessen vom 14. bis 16. August doch durchführen. An den drei Tagen werden jeweils 500 bis 600 Kilogramm Zanderfilets vertilgt. Rund 800 Sitzplätze stehen bereit.

Die Pontoniere passten die Organisation auf die Vorgaben des Gastronomie-Schutzkonzeptes des Bundesamts für Gesundheit (BAG) an. Spezielle Corona-Trupps sollten die Tische regelmässig reinigen und desinfizieren. Auch Kaffee und Kuchen sollte für einmal an den Tischen serviert werden. Über die definitive Durchführung wollten die Pontoniere Ende Juli entscheiden. Bis dann können sie ihre Fisch-Bestellung stornieren. 

Superspreader-Risiko zu gross

Nach der Verschärfung der Corona-Massnahmen im Kanton Aargau haben sie die definitive Entscheidung nun doch schon getroffen. "Vernunft ist angesagt, das Fischessen wird abgesagt", schreiben sie in einer Mitteilung. Nach der Absage der Fischessen der Zurzacher und der Schwaderlocher Pontoniere findet im Zurzibiet in diesem Sommer somit kein solcher Event statt.

"Bis vor wenigen Tagen waren wir zuversichtlich, das Fischessen aufgrund der geltenden Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit durchführen zu können", sagt Vereinspräsident Jan Dietsche. "Nach den jüngsten Entwicklungen ist uns das gesundheitliche Risiko für die Gäste wegen eines möglichen Superspreaders zu gross." Dazu kam diese Woche noch die Aargauer Vorgabe, dass sich in einem Sektor maximal 100 Personen befinden dürften. Und es sei nicht abzuschätzen, wie die Situation Mitte August sein wird. 

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