Fussball

Zweiter Platz für den FC Klingnau: Beim heutigen Reitplatz soll künftig Fussball gespielt werden

Der FC Klingnau im Duell gegen den FC Chiasso (in Weiss) im Schweizer Cup 2018: Auf dem Platz im Grie hat der Fussballklub zu wenig Platz, damit alle 19 Mannschaften trainieren können.

Der FC Klingnau im Duell gegen den FC Chiasso (in Weiss) im Schweizer Cup 2018: Auf dem Platz im Grie hat der Fussballklub zu wenig Platz, damit alle 19 Mannschaften trainieren können.

Mehr Platz für die Fussballer, Sandboden für die Reiter: Im Grie sollen zwei neue Sportplätze entstehen. So wird am Standort des heutigen Reitplatzes in Zukunft der Ball über das Feld rollen. Dafür soll die Gemeindeversammlung Ende August einen Kredit über 110'000 Franken sprechen.

Von der Alphorngruppe bis zum Vespaclub Stausee Klingnau: Fast 50 Vereine zählt das Städtli. Sie alle möchten einen Platz, wo sie ihre Sportart oder ihr Hobby ausüben können. Vor einem Jahr sprach die Sommergmeind deshalb einen Kredit über 60000Franken, um zu prüfen, in welchem Umfang neue Sportflächen zwischen dem Schwimmbad und der Aare im Grie erstellt werden können. Nun liegt die Projektstudie vor: Der FC Klingnau soll einen zweiten Platz und der Reitverein Klingnau einen Sandplatz erhalten, der Turniere auch bei schlechtem Wetter zulässt. Für die Projektierung soll die Gemeindeversammlung Ende August einen Kredit über 110000 Franken sprechen.

Den Stein ins Rollen brachten verschiedene Vereine, die Ende 2018 mit ihren Anliegen auf die Gemeinde zugingen. So braucht beispielsweise der FC Klingnau dringend einen zweiten Platz. Alle 19 Mannschaften trainieren heute auf dem Platz, der sich ausserhalb der Bauzone im Dekretsgebiet Stausee befindet und für den eine Bestandesgarantie besteht.

Auf einen neuen Sandplatz angewiesen ist der Reitverein, um in Zukunft wetterunabhängig Turniere auf aktuellem Niveau durchzuführen und das Vereinsbestehen sichern zu können. Die beiden Hundevereine möchten ihre jeweiligen bestehenden Anlagen im Grie behalten, und der Bogenschützenverein Geronimo hat den Wunsch nach einer eigenen Anlage geäussert. «Auch der Modellflugsportverein Hotwings, der seine Werkstatt im Schloss betreibt, hat Interesse bekundet für eine kleine Testpiste im Grie», sagt Stadtammann Reinhard Scherrer.

Fussballplatz auf heutigem Wiesenreitplatz geplant

«Wir müssen uns nun aufs Wesentliche konzentrieren», so Scherrer. Deshalb stehen in einem ersten Schritt der neue Fussballplatz und der Reitplatz auf Sand im Fokus. Wo sich heute der Wiesenreitplatz befindet, soll in Zukunft der FC Klingnau auf einem rechtwinklig zur Aare liegenden Kunstrasenplatz trainieren und spielen. Der Sandplatz ist südlich in Richtung Familiengärten geplant. Beide Plätze lägen so in der Zone für Sport und Freizeit.

Mit dem beantragten Kredit sollen das Projekt ausgearbeitet und die Kosten ermittelt werden. «Wie hoch diese ausfallen, können wir noch nicht sagen.» Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die anderen Vereine zum Zug kommen. «Sie alle bleiben weiterhin im Planungsprozess involviert», sagt Scherrer. «Uns ist es ein grosses Anliegen, den Vereinen die Jugendarbeit ermöglichen zu können.» Das gehe nur mit der entsprechenden Infrastruktur und wenn die Vereine erfolgreich sind.

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