Baldingen
Der Wasserturm soll zur Aussichtsplattform werden: Gegen das Projekt gibt es Einwendungen

Es ist ein Projekt mit Symbolkraft für die neue Gemeinde Zurzach. Der Wasserturm in Baldingen soll zu einem Aussichtsturm werden. Gegen die Baueingabe gibt es nun Einwendungen.

Daniel Weissenbrunner
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Auf dem Wasserturm in Baldingen ist eine Aussichtsplattform geplant – als neuer Begegnungsort der Fusionsgemeinde Zurzach.

Auf dem Wasserturm in Baldingen ist eine Aussichtsplattform geplant – als neuer Begegnungsort der Fusionsgemeinde Zurzach.

Britta Gut

Es soll ein neuer Ort der Begegnung werden: Vom Baldinger Turm auf knapp 600 Metern über Meer ist fast das ganze Gebiet der künftigen Gemeinde Zurzach mit seinen Ortsteilen Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen überschaubar. Am 1. Januar starten die die acht Gemeinden in die gemeinsame Zukunft.

Als Leuchtturm-Projekt stehe der Turm sinnbildlich für die gemeinsame Zukunft der acht Gemeinden», sagt der Baldinger Gemeindeammann René Meier. Der Wasserturm liegt auf dem höchsten Punkt der neuen Gemeinde Zurzach und soll zum Symbol der bald flächenmässig grössten Gemeinde werden.

Einwendungen betreffen baupolizeiliche Massnahmen

Bevor das Baugesuch beim Kanton eingereicht wurde, tauschte sich das zuständige Projektteam mit verschiedenen Organisationen wie dem Forstamt, der Jagdgesellschaft sowie Pro Natura und BirdLife im aus.

Diese Woche ist die Einsprachefrist abgelaufen. Wie Baldingens Gemeindeschreiber Niklaus Edelmann sagt, seien sienben Einwendungen eingegangen. Eine betrifft baupolizeiliche Massnahmen. «Hier warten wir auf die Stellungnahme vom Kanton.» Eine andere betrifft die Bauherrschaft. Das Projektteam werde sich der Sache nun annehmen und das weitere Vorgehen zeitnah bekanntgeben, so Edelmann.