Bauprojekt
Keine Einsprachen: AKW Leibstadt kann Containerdorf für 200 Arbeiter bauen

Fünf Monate wird die diesjährige Revision des Kernkraftwerks Leibstadt dauern. Einen Teil der externen Fachkräfte kann auf dem Areal selbst untergebracht werden.

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Mit Aussicht auf den Kühlturm: Die Bauprofile zeigen, wo das Containerdorf auf dem KKL-Gelände geplant ist.

Mit Aussicht auf den Kühlturm: Die Bauprofile zeigen, wo das Containerdorf auf dem KKL-Gelände geplant ist.

Bild: Alex Spichale
(4.2.2021)

Ende Mai startet das Kernkraftwerk Leibstadt (KKL) mit einem Jahr Verspätung die grosse Revision und den Umbau, um die Leistung zu steigern. Dafür sind täglich bis zu 1300 externe Fachkräfte auf dem KKL-Areal. Ein Teil davon soll in einem Containerdorf rund 200 Meter neben dem Kühlturm übernachten.

Bis vor kurzem lag das entsprechende Baugesuch auf der Gemeinde auf. Dagegen sind keine Einsprachen eingegangen, wie die Bauverwaltung auf Anfrage bestätigt.

Für insgesamt 550'000 Franken werden an der Rheintalstrasse vier Wohneinheiten erstellt, die im Abstand von zehn Metern zueinander zu stehen kommen. Insgesamt werden in diesen Einheiten 196 Wohncontainer mit ebenso vielen Schlafplätzen, vier Aufenthaltsbereiche sowie 16 Sanitär- und 20 Küchencontainer aufgestellt. Die Unterkünfte werden mit einem Zaun abgegrenzt und rund um die Uhr von Sicherheitspersonal überwacht. (sga)

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