21. Februar 1970
«Es krachte und dann sah man nichts mehr als eine Wolke»: die ersten Bilder nach dem Absturz von Würenlingen

21. Februar 1970, 13.34 Uhr. Vor 50 Jahren stürzte die Swissair-Maschine des Flugs 330 nach Tel Aviv nur 9 Minuten nach dem Start in Zürich bei Würenlingen in den Wald. Die Tagesschauberichte des Schweizer Fernsehens vom 21. und 22. Februar zeigen die ersten Bilder des Trümmerfelds, Augenzeugen und eine erste Rekonstruktion des Fluges.

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Grund für den Flugzeugabsturz war eine Explosion im Laderaum. Alle 47 Personen an Bord der Convair CV-990 kamen ums Leben. Aufgrund heutiger Erkenntnisse handelte es sich um einen Terroranschlag der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Die genauen Hintergründe allerdings wurden nie aufgeklärt.

An der Absturzstelle findet heute eine Gedenkfeier statt. Wir begleiten den Anlass ab 13 Uhr hier online. Sämtliche Berichterstattung zum Flugzeugabsturz von Würenlingen finden Sie in unserem Dossier.

Am 21. Februar 1970 explodierte - kurz nach dem Start - im Frachtraum eine Bombe. Sie war von palästinensischen Terroristen gelegt worden.
18 Bilder
Nach der Bombenexplosion im Frachtraum stürzte die Coronado der Swissair ab.
Trümmerteile liegen nach dem Absturz verstreut im Wald von Würenlingen, ganz in der Nàhe des Paul-Scherrer-Instituts (PSI) und des AKW Beznau.
Den ersten Helfern zeigt sich ein Bild des Grauens: Trümmer- und Leichenteile liegen verstreut im Wald.
Die Unglücksmaschine: Die Convair-990 Coronado HB-ICD der Swissair.
Passanten sehen sich die Trümmer des Flugzeuges an.
Der Swissair-Captain versuchte nach der Detonation zum Flughafen Kloten zurückzufliegen. Doch Rauch im Cockpit verunmöglichte die Sicht.
Die 38 Passagiere und die 9 Besatzungsmitglieder kamen bei dem Absturz ums Leben.
Pressekonferenz der Eidgenössischen Flugunfall-Kommission: Dr. Jakob Meier vom Wissenschaftlichen Dienst der Zürcher Stadtpolizei zeigt das grösste Trümmerteil. Dr. Jakob Meier vom Wissenschaftlichen Dienst der Zürcher Stadtpolizei zeigt das grösste Trümmerteil.
Die Trümmer der Maschine.
Ehrenzermonie nach der Ankunft der Körper der israelischen Opfer auf dem Flughafen Lod inahe Tel Aviv am 6. März 1970.
Die Trümmer der Maschine.
Links ein neuer, rechts der in den Trümmern gefundene, zerstörrte Höhenmesser, der die Explosion im Frachtraum auslöste.
Ein Wegweiser führt in Würenlingen zum Denkmal bei der Absturzstelle im Wald.
In der Tonhalle in Zürich fand am 26. Februar 1970 eine Trauerfeier statt.
Die Bundesräte Roger Bonvin (links) und Ernst Brugger (rechts) bei der Trauerfeier in der Tonhalle in Zürich.
Bei Würenlingen wird am 7. März 1971 an der Absturzstelle eine Gedenkstätte eingeweiht.
Die Gedenkfeier am 18. Februar 1990 beim Denkmal auf der Absturzstelle.

Am 21. Februar 1970 explodierte - kurz nach dem Start - im Frachtraum eine Bombe. Sie war von palästinensischen Terroristen gelegt worden.

Keystone

«Goodbye everybody» – der Original-Funkspruch vom Swissair-Absturz vom 21. Februar 1970 bei Würenlingen:

(smo)

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