Klingnau
«Je früher der K.o., desto besser» – Boxer Stefan Rumpold lässt auch im zweiten Profikampf nichts anbrennen

Der Schwergewichtsboxer hat auch seinen zweiten Profikampf dominiert. Er gewinnt dank einem K.o. in Runde 2.

Philipp Zimmermann
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Runde 1: Rauf Tofighzadeh (links) kassiert von Stefan Rumpold harte Schläge und geht zu Boden.

Runde 1: Rauf Tofighzadeh (links) kassiert von Stefan Rumpold harte Schläge und geht zu Boden.

Screenshot fight24.tv

Der Klingnauer Schwergewichtsboxer Stefan Rumpold hat seinen zweiten Profikampf klar gewonnen. Er besiegte den Deutschen Rauf Tofighzadeh am Freitagabend mit einem technischen K.o. in der zweiten Runde. «Je früher der K.o., desto besser», sagt der 31-Jährige später. «So gibt es keine Diskussionen, wer besser war.»

Der schlagkräftige und physisch stärkere Rumpold dominierte die erste Runde und schickte seinen Gegner gleich zweimal auf die Bretter. Das erste Mal ging der Deutsche 32 Sekunden vor Rundenende zu Boden, nach einer Schlagkombination und einem harten linken Haken von Rumpold.

Beim zweiten Mal, ganz kurz vor Ende der ersten Runde, kam Tofighzadeh zwar wieder auf die Beine, war aber noch sichtlich angeschlagen. Der Gong rettete ihn in die zweite Runde.

Ringrichter bricht Kampf ab

In dieser ging der Deutsche gleich in die Offensive. Doch das erwies sich als Strohfeuer. Rumpold schickte ihn erneut zu Boden, mit einem weiteren linken Haken und einer Rechten. Nach diesem dritten Niederschlag brach der Ringrichter den ungleichen Kampf ab. Trotzdem sagt Rumpold, dass sein Gegner nicht ungefährlich war. «Er hat von Anfang an alles auf eine Karte gesetzt.»

Rauf Tofighzadeh muss sich geschlagen geben; für Stefan Rumpold ist es der zweite Sieg im zweiten Profikampf.

Rauf Tofighzadeh muss sich geschlagen geben; für Stefan Rumpold ist es der zweite Sieg im zweiten Profikampf.

Screenshot fight24.tv

Mit seinem Kampf sei er sehr zufrieden, zieht Rumpold ein positives Fazit. Zwar habe er, als er sich den Kampf später anschaute, Verbesserungspotenzial gesehen. Andererseits sei die Vorbereitung «alles andere als ideal gewesen». Eigentlich hätte er schon im Februar einen Kampf austragen sollen. Doch er wurde erst verschoben, dann abgesagt; schliesslich bot sich im Rahmen des Boxmeetings im süddeutschen Bruchsal die Chance zum Duell gegen Rauf Tofighzadeh. Der Fahrplan der Vorbereitung geriet dadurch durcheinander, führt Rumpold aus. Die Folge:

«Ich war zwar siegessicher, aber auch nervöser als sonst.»

Rumpolds Ziel ist, dieses Jahr drei oder besser vier Kämpfe auszutragen. Wann sich die nächste Gelegenheit ergibt, sei aber noch unklar.

Bereits im ersten Profikampf hatte Stefan Rumpold mit seinem Gegner, einem Ungarn, kurzen Prozess gemacht und in der 2. Runde durch einen technischen K.o. gewonnen.

Den Kampf vom Freitagabend können Sie sich hier ansehen.

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