Lengnau/Endingen
Minipig «Pfüderi» ist ausgebrochen – jetzt ist es wohlbehalten zurück

Ein unternehmungslustiges Minipig ist von Zuhause ausgebrochen. Die Regionalpolizei hat es wieder eingefangen, und dank einem Post auf Facebook fand das Tier zu seinem Besitzer zurück.

Dominic Kobelt
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TeleM1

Offenbar hat das Minipig sein Abenteuer genossen, denn nach Hause zieht es «Pfüderi» am Mittwochmorgen nicht wirklich. Schliesslich lenkt das Tier aber ein und begibt sich in die Transportbox. «Wenn du wieder Zuhause bist, freut sich meine Frau», meint Besitzer Roger Angst aus Lengnau. «Klar haben wir es vermisst und auch gesucht, aber irgendwann kann man nur noch hoffen, dass es selber wieder zurück findet», erklärt er gegenüber dem Regionalsender TeleM1.

Dass das Minipig abgehauen ist, hat Angst vor drei Tagen bemerkt. Am Dienstag tauchte es dann in Endingen auf, wo die Regionalpolizei Zurzibiet es einfangen musste. Polizeichef René Lippuner: «Es war scheu und liess sich schwer fangen, hat mir die Patrouille berichtet. Die Tiere sind ja auch sehr schlau.» Hilfe bekam die Polizei vom Aargauischen Tierschutzverein. Weil der Halter zu dieser Zeit noch nicht bekannt war, bekam «Pfüderi» Asyl im Tierheim in Untersiggenthal.

Nach einem Besuch beim Tierarzt wegen einer leichten Verletzung am Bein ist es nun wieder bei seinem Besitzer. Dieser hatte sein Tier auf Facebook entdeckt, wo die Regionalpolizei über ihren ungewöhnlichen Einsatz berichtete. Die Ausbruchsstelle ist nun zusätzlich gesichert – «Pfüderi» dürfte also hoffentlich vorerst nicht mehr auf Wanderschaft gehen.