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«Militär spielen» für alle beim internationalen Militärfahrzeugtreffen

Marschmusik dröhnt am Samstagmorgen aus den Lautsprechern des Militärmuseums. Sie mischt sich mit Glenn-Miller-Sound aus dem Kofferradio bei der authentisch nachgebauten Flugbasis der US-Army-Freunde.

Silvan Merki
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«Militär spielen» für alle beim internationalen Militärfahrzeugtreffen

AZ

Soldaten üben an einer 15cm-Haubitze 1916 das Vorführen derselbigen. Andere Soldaten machen Zugschule und trainieren für die Show, wie ein kleiner Trupp 1944 mit Karabinern und einem Maschinengewehr ein Feld einnimmt. Daneben legen weitere Soldaten der Gruppe «Rost und Grünspan» ihre mehr als hundertjährige Ausrüstung zur Inspektion aus.

Musik in den Ohren ...

... ist für die meisten auch der ganztags präsente Motorenlärm. Überall sind mehr oder weniger schwer mechanisierte Vehikel zu sehen. Panzer jeder Grösse, jeden Alters und aus vielen Ländern. Truppentransporter, elegante Offiziers-Oldtimer, praktische Pinzgauer und Jeeps von beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Die Freunde vom Centurion-Verein werfen ihren «Fahrstuhl» an und üben auf diesem Panzer-Trainingsgerät, wie der Centurion gestartet und geschaltet wird. Natürlich unter ohrenbetäubendem Lärm.

Ihre Ohren zuhalten müssen nach dem Mittag auch alle, die sich die Vorführungen auf der Panzerpiste und dem Feld neben der «Divisionär Fred Heer-Halle» anschauen. Zuerst nehmen kleine Infanterie-Züge das Feld ein. Mit Maschinengewehrfeuer, Karabinern, einem Geschütz und mit Unterstützung der Kollegen, die auf dem Seitenwagen-Töff herangebraust kommen. Ist das Feld einmal besetzt, fahren die beiden mächtigen sowjetischen Panzer T-55 und T-72 auf, nebeln das Gelände mit viel Getöse ein und drehen ein paar Runden.

«Helm auf!» heisst es ...

... für alle, die einmal in einem neueren Kommandopanzer mitfahren wollen. Stolz schauen die kleinen und grossen Panzerfahrer aus den Luken. Sie schlagen schon mal den behelmten Kopf an, stossen einen kurzen Schrei aus, winken dann aber wieder lächelnd in Richtung der Foto- und Videokameras ihrer Lieben. Wer selber Panzer steuern will, kann es mit kleinen, ferngesteuerten Modellen versuchen. Selbstverständlich mit «richtigen» Geräuschen des Maschinengewehrs und der Haubitze.

Hunger machts, das «Militärspielen». Man bleibt dem Thema treu und holt sich eine Militär-Chässchnitte aus der fahrenden Bäckerei oder Ghackets mit Hörnli aus der Feldküche. Fürs Essen bleibt nicht viel Zeit, es gibt noch viel zu sehen. Den Einsatz einer Drohne der Luftwaffe zum Beispiel. Oder neu im Museum: ein Alouette III Helikopter. Hunderte von Kameras und Tausende Augenpaare schauen auch auf, als der allererste, zu Versuchszwecken ab 1921 eingesetzte Panzer der Schweizer Armee, der Renault FT 17, vorbeiknattert.