Leuggern
Ständeräte besuchen das PSI und das Spital Leuggern

Die Gesundheitskommission des Ständerates interessiert sich für Protonen-Therapie und elektronische Krankengeschichte. Christine Egerszegi als Präsidentin besuchte mit einer Reihe prominenter Persönlichkeiten das Institut.

Angelo Zambelli
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Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
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Ständeräte auf Informationstour in Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern
Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern

Die Gesundheitskommission des Ständerates besucht zu Besuch am PSI und im Spital Leuggern

Angelo Zambelli

Die von Christine Egerszegi präsidierte Gesundheitskommission des Ständerates hat sich am Dienstag im Paul Scherrer-Institut in Villigen über die Protonen-Therapie informieren lassen. Anschliessend erläuterte Alfred Zimmermann, Direktor des Asana-Spitals Leuggern, in seinem Haus die Vorteile der elektronisch geführten Krankengeschichten. Teilnehmer der Informationstour durch das untere Aaretal waren Christine Egerszegi, Pascale Bruderer Wyss, Felix Gutzwiller, Verena Diener, Hans Stöckli, Roland Eberle, Ivo Bischofberger, René Imoberdorf und Roland Eberle.

Das System der elektronisch erfassten Krankengeschichten ist vom Asana-Spital vor acht Jahren in Betrieb genommen und seither laufend angepasst worden. In den Krankengeschichten sind alle Handlungen und Verordnungen der Ärzte und des Pflegepersonals festgehalten. Dazu gehören Einweisungsbefund, Diagnoseliste, Laborbefunde, Röntgenbefunde, Narkosedokumentation, Fieberkurven, Medikamentenverschreibung, Pflegemassnahmen und Austrittsdatum.

Auf besonderes Interesse stiess bei den Ständerätinnen und Ständeräten die Wahrung des Datenschutzes. Der Zugang zum System ist mit einem Code respektive einem Fingerprint möglich. Damit ist sichergestellt, dass nur autorisierte Personen Zugang zum System und den darin gespeicherten Daten haben. Für Spitaldirektor Zimmermann bestehen die grössten Vorteile der elektronisch geführten Krankengeschichten in der höheren Sicherheit bei der Verordnung von Medikamenten, «weil die Zettelwirtschaft und die Praxis der mündlichen Verordnungen zwischen Tür und Angel wegfallen und von einer problemlos lesbaren und im Problemfall nachvollziehbaren Verordnung abgelöst wird.»