USA

Auch Warren stellt sich im US-Präsidentschaftsrennen hinter Biden

Sanders, Obama - und jetzt auch noch Elizabeth Warren (im Bild): Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden kann sich über fehlende Unterstützung nicht beklagen.

Sanders, Obama - und jetzt auch noch Elizabeth Warren (im Bild): Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden kann sich über fehlende Unterstützung nicht beklagen.

Nach diversen anderen hochrangigen Demokraten hat sich auch die einflussreiche US-Senatorin Elizabeth Warren offiziell hinter Joe Biden als Präsidentschaftskandidaten der Partei gestellt.

Warren, die selbst Anfang März ihre Präsidentschaftsbewerbung zurückgezogen hatte, veröffentlichte am Mittwoch eine Videobotschaft auf Twitter, in der sie Biden ihre volle Unterstützung zusagte.

Der 77-Jährige habe fast sein ganzes Leben in den Dienst des Landes gestellt, sagte sie. In der aktuellen Krise sei es wichtiger denn je, dass der nächste Präsident mit Integrität, Kompetenz und Herz führe und den Menschen den Glauben in gutes Regieren wiedergebe.

Nach dem Rückzug des linken Senators Bernie Sanders vor einigen Tagen steht Biden quasi schon als Herausforderer für den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump bei der Präsidentenwahl Anfang November fest - lange vor dem Ende der Vorwahlen bei den Demokraten. Die offizielle Kür des Kandidaten soll bei einem Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer folgen.

In den vergangenen Tagen hatten sich die Demokraten bemüht, die eigenen Reihen zu schliessen und die Partei für den Kampf gegen Trump hinter Biden zu versammeln: Sanders wie auch Ex-US-Präsident Barack Obama sagten Biden öffentlich ihre Unterstützung zu. Dazu gehören auch intensive Bemühungen, mit inhaltlichen Zugeständnissen den linken Flügel der Partei um Sanders und Warren einzubinden. Biden war von 2009 bis 2017 Vizepräsident unter Obama gewesen.

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