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Der Mohrenkopf-Streit erreicht Lateinamerika – aber was hat die Rassismusdebatte eigentlich bewirkt?

«Fall Floyd schlecht gemanaget, in der Corona-Krise versagt – ist die Wahl für Trump gelaufen?»: Der neue US-Wahlen-Talk

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Im US-Wahl-Talk diskutieren CH-Media-Chefredaktor Patrik Müller und Auslandchef Samuel Schumacher über Süssigkeiten, ein brisantes Enthüllungsbuch und die erste grosse Trump-Rally seit drei Monaten.

Die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA sind längst in die Schweiz übergeschwappt. Das Thema hört nicht auf, weltweit Wellen zu schlagen. Das zeigt die SRF-„Arena“, die aus dem Ruder lief – oder die ewige Mohrenkopfdebatte. Diese hat heute sogar Lateinamerika erreicht: Nestlé entfernte ein Produkt namens «Beso de Negra» aus dem Sortiment.

„Die Mohrenkopfdebatte ist herzig und gleichzeitig tragisch“, findet Auslandchef Samuel Schumacher, der wenige Kilometer neben der Waltenschwiler Süssigkeitenfabrik aufgewachsen ist. Sie blende aus, dass der Rassismus auch in der Schweiz ein ernstzunehmendes Thema ist.

Und während die Schweiz über Süssigkeiten streitet, geht in den USA am Samstag der Wahlkampf mit der ersten Trump-Rally zu Corona-Ausbruch richtig los. „Das war erneut eine schlechte Woche für Trump“, findet Patrik Müller. „Trotzdem frage ich mich: Kann Joe Biden, der komplett von der Bildfläche verschwunden ist, überhaupt gegen ihn gewinnen?“ Kaum, glaubt Samuel Schumacher. Der Grund: „Joe Biden ist als Wahlkämpfer so schlecht wie Trump als Präsident. Das wird nicht reichen, um ihn aus dem Weissen Haus zu bugsieren.“

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