USA

Ein Toter bei Protesten in US-Stadt Indianapolis

Strassenproteste in der US-Stadt Indianapolis gegen Polizeigewalt.

Strassenproteste in der US-Stadt Indianapolis gegen Polizeigewalt.

Bei Protesten gegen Polizeigewalt ist in der US-Stadt Indianapolis nach einem TV-Bericht mindestens ein Mensch getötet worden. Der Fernsehsender NBC News stützte sich dabei am Sonntag auf Angaben der Polizei.

Dem Vize-Polizeichef der Stadt, Josh Barker, zufolge gab es mindestens zwei Verletzte. Der Ablauf war zunächst unklar. Auf Twitter schrieb die Polizei, ihre Beamten seien nicht involviert gewesen und hätten nicht geschossen. Man untersuche nun zahlreiche Vorfälle.

In den USA kam es am Samstag und in der Nacht zum Sonntag in zahlreichen Städten zu Protesten gegen Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd. Mindestens 25 Städte in 16 Bundesstaaten verhängten Ausgangssperren. Trotzdem gab es vielerorts erneut Plünderungen. Zudem wurden Autos und Geschäfte in Brand gesetzt.

Floyd (46) war am Montag nach einem brutalen Polizeieinsatz in der Grossstadt Minneapolis gestorben. Einer der vier beteiligten weissen Polizisten hatte ihm sein Knie minutenlang in den Nacken gedrückt. Der Afroamerikaner hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor. Im Krankenhaus wurde er dann für tot erklärt.

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