Iran

Gouverneursrat der IAEA erhöht den Druck auf Iran

HANDOUT - Rafael Grossi (l), Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), spricht bei einer digitalen Tagung der IAEA. Foto: Dean Calma/IAEA Imagebank/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

HANDOUT - Rafael Grossi (l), Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), spricht bei einer digitalen Tagung der IAEA. Foto: Dean Calma/IAEA Imagebank/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits

Mit einer Resolution hat der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) den Druck auf den Iran erhöht, die Kontrolle von verdächtigen Atom-Standorten zu erlauben.

Der Iran solle uneingeschränkt mit der IAEA zusammenarbeiten und deren Anfragen unverzüglich erfüllen, heisst es in der von Grossbritannien, Frankreich und Deutschland ausgearbeiteten Entschliessung, die am Freitag verabschiedet wurde.

Der Schritt des Gremiums aus 35 Staaten ist der erste dieser Art seit dem Atom-Deal von 2015, mit dem Teheran am Bau einer Nuklearwaffe gehindert werden sollte. Seit Monaten fordert die IAEA, die die Atom-Fähigkeiten der Islamischen Republik streng überwacht, den Zugang zu zwei Standorten. Dort sei in der Vergangenheit vermutlich Kernmaterial verwendet worden, schrieb die Wiener Nuklearbehörde in einem kürzlich veröffentlichten Bericht. Darin wird darauf hingewiesen, dass diese Standorte offenbar saniert wurden, um Spuren zu entfernen.

Der Iran hatte jüngst gedroht, dass eine solche Resolution die Beziehungen zwischen Teheran und der IAEA beeinträchtigen könnte. Seit 2019 hat der Iran die Einhaltung mehrerer wichtiger Bestimmungen des Abkommens eingestellt. Dies geschah als Reaktion auf den Austritt der USA aus dem Pakt.

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