Europa

Innenminister beraten in Wien über Migration

Karl Nehammer (l, ÖVP), Innenminister von Österreich, und Horst Seehofer (CDU), Bundesinnenminister, sitzen bei der «Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration an den östlichen Mittelmeerrouten». Zur Bekämpfung illegaler Migration vor allem entlang der Balkanroute haben sich Innenminister aus Deutschland, Österreich und anderer Staaten am Mittwoch in Wien getroffen. Bei der Konferenz, die am Donnerstag fortgesetzt werden soll, wollen sie Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit ausloten. Foto: Herbert Neubauer/APA/dpa

Karl Nehammer (l, ÖVP), Innenminister von Österreich, und Horst Seehofer (CDU), Bundesinnenminister, sitzen bei der «Ministerkonferenz zur Bekämpfung illegaler Migration an den östlichen Mittelmeerrouten». Zur Bekämpfung illegaler Migration vor allem entlang der Balkanroute haben sich Innenminister aus Deutschland, Österreich und anderer Staaten am Mittwoch in Wien getroffen. Bei der Konferenz, die am Donnerstag fortgesetzt werden soll, wollen sie Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit ausloten. Foto: Herbert Neubauer/APA/dpa

Zur Bekämpfung illegaler Migration vor allem entlang der Balkanroute haben sich Innenminister aus Deutschland, Österreich und anderer Staaten am Mittwoch in Wien getroffen.

Bei der Konferenz wollen sie Möglichkeiten einer vertieften Zusammenarbeit ausloten. Auf Einladung des österreichischen Innenministers Karl Nehammer treffen sich unter anderem Vertreter von Anrainer-Staaten im Mittelmeerraum, der für Migration zuständige EU-Kommissionsvize Margaritis Schinas und Vertreter der EU-Grenzschutzagentur Frontex. Das Treffen dauert bis Donnerstag.

In Österreich gibt es nach Angaben des Innenministeriums pro Tag etwa 30 bis 70 Fälle, in denen unerlaubt eingereiste Menschen aufgegriffen werden oder sich selbst melden. Nach jüngsten Angaben von Frontex ging die Zahl illegaler Grenzübertritte in die EU zuletzt deutlich zurück. Vor allem über das westliche und das östliche Mittelmeer seien weniger Menschen gekommen. Die Zahl jener Menschen, die über die Balkanroute in die EU einreisten, stieg hingegen.

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