Frankreich

Macron reist am Donnerstag nach Beirut

ARCHIV - Nach der Explosion in Beirut mit mindestens 100 Toten will der französische Staatschef Emmanuel Macron in die libanesische Hauptstadt reisen. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa

ARCHIV - Nach der Explosion in Beirut mit mindestens 100 Toten will der französische Staatschef Emmanuel Macron in die libanesische Hauptstadt reisen. Foto: Kay Nietfeld/dpa-Pool/dpa

Nach der Explosion in Beirut mit mindestens 100 Toten will der französische Staatschef Emmanuel Macron am Donnerstag in die libanesische Hauptstadt reisen. Das verlautete am Mittwoch aus Kreisen des Pariser Präsidialamtes.

Nach ergänzenden Informationen der Nachrichtenagentur AFP will der 42-Jährige seinen libanesischen Amtskollegen Michel Aoun und Regierungschef Hassan Diab treffen.

Macron hatte bereits unmittelbar nach der Katastrophe im Hafen von Beirut Unterstützung zugesagt. Frankreich schickt nach früheren Angaben des Élyséepalastes zwei Militärflugzeuge mit 55 Angehörigen des Zivilschutzes in das Land. An Bord wird auch tonnenweise Material zur Behandlung von Verletzten sein. Etwa ein Dutzend französische Notärzte sollen zudem so rasch wie möglich nach Beirut entsandt werden, um Krankenhäuser vor Ort zu unterstützen.

Der Libanon war früher Teil des französischen Mandatsgebiets im Nahen Osten, die beiden Länder sind immer noch eng verbunden.

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