Technische Störung

Swiss-Maschine muss in kanadischer Arktis notlanden ++ Hilfe aus New York

Die ausserplanmässige Landung von Flug LX40 in Iqaluit.

Die ausserplanmässige Landung von Flug LX40 in Iqaluit.

Wegen Triebwerkproblemen ist eine Maschine der Fluggesellschaft Swiss am Mittwoch im kanadischen Iqaluit notgelandet. Der Flug LX40 hätte die Passagiere von Zürich nach Los Angeles bringen sollen.

Die Maschine war um 13.32 Uhr in Zürich gestartet und ist "aufgrund technischer Unregelmässigkeiten" in Iqaluit sicher gelandet, wie die Swiss am Abend auf Twitter bestätigte. Demnach liess eine Störungsmeldung das linke Triebwerk wie technisch vorgesehen automatisch abschalten.

Die Flugzeit zwischen Zürich und dem Los Angeles International Airport beträgt rund 11 Stunden und 40 Minuten. Gemäss Flughafen-Angaben war eine Boeing 777-300ER im Einsatz.

In der Arktis ausgesetzt

In der Arktis ausgesetzt

Diese Reise werden die Swiss-Passagiere wohl nie mehr vergessen: Weil ein Triebwerk ausfiel, musste das Flugzeug nach Los Angeles notlanden. In der Arktis, bei Minus 30 Grad.

Die Weiterbeförderung der Passagiere an die Zieldestination habe nun oberste Priorität, hiess es bei der Swiss. Derzeit herrschen in Iqaluit bei Schneefall Temperaturen von minus 23 Grad.

Ebenfalls an Bord der Swiss-Maschine war Leroy Sanchez, ein Sänger aus Los Angeles. Per Twitter lässt er verlauten, dass es allen Passagieren der notgelandeten Maschine gut gehe.

Iqaluit (dt. "Ort mit viel Fisch") ist eine Stadt mit rund 7000 Einwohnern und liegt rund 1200 Kilometer Luftlinie nördlich der kanadischen Stadt Québec. Der Flughafen der Stadt ist für Notlandungen entlang der Polarroute vorgesehen.

Vom New Yorker JFK-Flughafen war eine Swiss-Maschine unterwegs, um die gestrandeten Passagiere in Iqaluit abzuholen. Unterdessen ist die Maschine dort gelandet. (sda/az)

Screenshot von Radarbox24.com: Die Flugbahn von Flug LX40.

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Screenshot von Radarbox24.com: Die Flugbahn von Flug LX40. 

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