Es bleibe aber ein vorrangiges Ziel, ihn aufzuspüren, sagte Jeffrey am Montag in Washington mit Blick auf den IS-Chef.

Mit Einnahme der letzten IS-Bastion war am Wochenende der Krieg gegen die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien und im Irak nach fast fünf Jahren zu einem vorläufigen Ende gekommen. Die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten am Samstag Baghus im Osten Syriens für befreit erklärt.

Gesicherte Erkenntnisse darüber, wo sich IS-Chef Al-Bagdadi aufhält, gibt es allerdings nicht. Seit seinem Auftritt in einer irakischen Moschee im Juli 2014 ist der 47-Jährige verschwunden. Seine letzte Audiobotschaft verbreiteten IS-Anhänger im August 2018. Medien zufolge soll der Iraker sich bis vor einiger Zeit in Baghus aufgehalten haben, vor dem Beginn der Angriffe auf die letzte IS-Bastion in Syrien aber geflohen sein. Mal heisst es, er halte sich im Irak auf, mal ist die Rede von einer Flucht innerhalb Syriens.

Die Amerikaner haben ein Kopfgeld in Höhe von 25 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Al-Bagdadi ist einer der meist gesuchten Terroristen.