Die Absperrung rund um den Fundort der Bombe werde aufgehoben. Nach Polizeiangaben war eine Sprengung erforderlich, weil die Fliegerbombe über einen Langzeitzünder verfügt habe und der Schlagbolzen bereits vorgespannt gewesen sei. Die 250-Kilo-Bombe habe daher nicht mehr bewegt werden können.

Vor dem Einsatz des Kampfmittelräumdienstes hatte die Feuerwehr 20 Tonnen Wasser auf den in vier Metern Tiefe liegenden Sprengsatz gegossen, um die Explosion einzudämmen. Rund um den Fundort der Bombe hatten die Einwohner ihre Häuser verlassen müssen. Auch ein Altenheim musste geräumt werden.

Die Sprengung sollte eigentlich schon um 20.00 Uhr erfolgen. Sie musste aber um mehr als zwei Stunden verschoben werden, da sich vereinzelt noch Anwohner im Sperrgebiet aufgehalten haben.