Bis zum 100-Jahre-Jubiläum in 2020 will Suzuki weiter wachsen; von 2,75 Millionen Autos 2015 auf 3,4 Millionen Fahrzeuge. Dabei hilft der Aufwind bei den kompakten SUV und kleinen Crossovern. Besonders im kleinsten Segment sieht man noch Potenzial – welches nun der Ignis erschliessen soll.
Ein Bekannter Name in der Suzuki-Welt; von 2000 bis 2007 hatten die Japaner bereits einen Kleinwagen unter diesem Namen im Angebot. Ein kompakter Crossover ist aber inzwischen deutlich erfolgsversprechender.  „Mit dem LJ10 begründete Suzuki 1970 das Segment der kompakten Geländewagen. Der Ignis bringt dies nun in die Gegenwart“, erklärt Masao Fujitano, Sales-Director Suzuki Europe. Mit nur 3,70 Metern Länge gibt er sich äusserst kompakt, was ihn vor allem in engen Gassen in der Stadt sehr wendig macht. Auf kurzen Unebenheiten gibt sich der kleine Crossover ab und zu ein wenig holprig; allerdings standen bei der ersten Testfahrt noch Vorserien-Autos bereit. An der Abstimmung dürfte es also noch kleinere Änderungen geben.

Sehr gefällig wirkt auf jeden Fall schon jetzt das Interieur des kleinen Japaners. Natürlich wurde, wie in dieser Preisklasse üblich, vie l Hartplastik verbaut. Dies jedoch in hellem Farbton und mit bunten Akzenten, was das Cockpit jung und frisch wirken lässt. Die Bedienung gestaltet sich simpel, da die wenigen Bedienelemente übersichtlich verteilt sind. Zentrales Element ist ein 7-Zoll-Touchscreen-Monitor, der weit oben auf der Mittelkonsole platziert wurde und damit gut im Sichtfeld des Fahrers steht.  Alles im Blick hat auch die erstmals bei Suzuki verbaute Doppelkamera am Innenspiegel. Sie ermöglicht Assistenzsysteme wie die autonome Notbremsfunktion oder die Fussgängererkennung.

Unter der Haube arbeitet in jedem Fall ein 1,2-Liter-Motor mit 90 PS, wahlweise mit oder ohne leichte Hybrid-Unterstützung. Dank dem geringen Leergewicht von, je nach Version, nur rund 900 kg, hat das Motörchen leichtes Spiel und wirkt ausreichend kraftvoll. Das Hybrid-System soll den Verbrauch um rund 0,3 l/100 km verringern. Mit einer kleinen Batterie und einem in den Starter integrierten Motor samt Generator-Funktion unterstützt es den Motor sanften Impulsen – und wiegt dabei nur rund 6 Kilogramm. Untypisch für einen Hybrid ist der Ignis mit diesem System auch als Handschalter zu haben. Rein elektrisches Fahren ist damit aber nicht möglich. Dafür gibt sich der Japaner mit einem Normverbrauch von nur gerade 4,3 l/100 km  sehr genügsam

Einzigartig im Segment ist auch die Möglichkeit, den Ignis mit Allradantrieb zu bekommen. Gerade für Bergregionen könnte dieser kompakte Allradler eine interessante Alternative sein; zumal der 4x4 schon ab 17 990 Franken zu haben sein wird, wenn er ab März zum Händler rollt. Die Version mit Frontantrieb wird schon im Januar erhältlich sein – zu Preisen schon ab 14 990 Franken. Ein faires Angebot, zumal der kleine Ignis auch auf der Rückbank ordentlich Platz bietet und dank verstellbaren Rücksitzen auch auf mehr Laderaum getrimmt werden kann. Der Kofferraum fasst so 260 bis 514 Liter.